#22 Mystery-Caches, Geocaching & 100 Jahre amtliche Vermessung, iCaching und mehr

13 April, 12:00, by Paravan

Geocaching-Informationen aus und für die Schweiz. Natürlich in “schwizerdütsch”.

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Podcast Nr. 22

#21 Interview mit Enno Seifried, dem Macher des Films “Geschichten hinter vergessenen Mauern”

29 March, 11:40, by Paravan

Geocaching-Informationen aus und für die Schweiz. Natürlich in “schwizerdütsch”.

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Am Ersten Swissgeocaching Forum Event am Freitag, 20. April 2012 in Zürich wird als Schweizer Premiere der Film  Geschichten hinter vergessenen Mauern gezeigt.
In diesem Podcast hört ihr ein Interview mit  Enno Seifried (siehe Bild), dem “Macher” des Films und selber Geocacher.

Trailer des Films:

Film-Webseite: www.lost-place-le.de

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Podcast Nr. 21

#20 Multicaches, GPS Made in Switzerland und Frühlingsputz

24 March, 09:30, by Paravan

Geocaching-Informationen aus und für die Schweiz. Natürlich in “schwizerdütsch”.

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Danke – Ich bin Gewinner beim European Podcast Award 2011!
Link 

Interview mit einer Schweizer GPS-Firma:
u-Blox

Beispiele attraktiver Multicaches
(Tipps erhalten von Podcast-Hörern)

“Schnäggeposcht Züri”
by Nereide_loMB | GC1K0FM

Ein Mutlicache, an dem man zwar Dinge zählen muss, der einem aber in der Stadt Zürich unbekannte Orte und Dinge zeigt, die man auch als Einheimischer nicht kannte oder wahrgenommen hat.
Hochwasser-Alarm in der Schöllenenschlucht !
by Loppergnom | GC2G8E0

Ein kurzer Multicache, der mit einfachen Mitteln und einer passenden Geschichte einen interessanten Ort zeigt, an de viele einfach vorbeifahren.

Die Inseln in Sursee
by spaghetti | GCNGF0

Es ist eine Art Stadt-Tour mit wirklich tollem Ende…. Eine Herausforderung der besonderen Art, bei welcher man wirklich nichts zählen muss, sondern das schöne Städtchen Sursee geniessen kann….

Burg im Zwergengebiet
by bonstetten | GC1YBJM

Ist einfach wirklich wunderschön gemacht, mit einer tollen Wanderung, die ich sehr genossen habe.

Osterhasenzeit
by elmathu | GC2QX9V

Eine tolle Wanderung mit vielen Stationen, die liebevoll gemacht sind. Ostereier, Osterhasen und schöne Plätze bringen einen vorwärts bis zum Ziel. Hier wurde viel Zeit investiert und eine schöne Runde zu einem Multi gemacht.

Eine Ostergeschichte
by Jenalo | GC2TQDZ

Diese Boxen sind einfach der Hammer. Sie sind wunderschön gemacht, die muss man sich ansehen. Es wird in mehreren Stationen eine gesamte Geschichte erzählt und jede Box illustriert den Teil der Geschichte, den man gerade liest. Wunderschön gemacht.

Wurm von Riedtwil
by STorch5 | GC1XRXE

Dieser Multi ist einfallsreich, abwechslungsreich, spannend, fordernd und einfach nur toll. Stages ohne zu zählen, sondern zum machen, zum knobeln, zum arbeiten, zum sich anstrengen. Ohne Teamwork kaum machbar, aber genail.

Walzmühle Wolhusen
by  lara05 | GC2PN2F

Zitat aus einem Log “Alles in allem ein Multi wie er sein muss: kein doofes “Zähle-irgend-so-einen-Sch**ss” und eine coole Finalbox”

Hier der erwähnte Multicache im Osten Deutschlands:
Lost Places – Militärflugplatz Zerbst – Versorgung

Dieser Cache hat einen Cacher und eine Geocacherin zusammengebracht:
Drachen vom Aegertwald (Nachtcache)

Frühlingsputz und “Philosophisches”
Blog-Beitrag

DER Logbuchstift

Erster Swissgeocaching Forum Event am Freitag, 20. April 2012
Der Film, der am Event gezeigt wird: “Geschichten hinter vergessenen Mauern”

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Podcast Nr. 20

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Faires Tauschen beim Geocachen

17 March, 19:00, by Paravan

"Tauschgegenstände", die ich aus einem meiner Caches entfernt habe.Kürzlich war ich zum “Frühlingsputz” bei zwei von meinen Caches. Box gereinigt, Stift kontrolliert, Enfeuchterbeutel ausgetauscht, etc. Die normale Arbeit die aber für mich ok ist und die ich als Owner für die GeocacherInnen gerne mache.

Wie immer bei meinen Cache-Kontrolle aber auch diesmal die grosse Enttäuschung: “Tausche gleichwertig – tausche besser oder tausche nicht” scheinen die Besucher des Cache nicht zu kennen und auch nicht zu verstehen, trotz deutlicher Beschriftung:
Es hatte praktisch nichts mehr in der Box (die von mir beim letzten Besuch frisch bestückt wurde) und was drin war, war bis auf ein verdrecktes Spiezeugauto nicht brauchbar: Ein normaler Stein, ein Fetzen Papier,….

Da überlegt man sich gleich ob man nicht gleich einen Mikro hier platzieren soll. Aber dann erinnere ich mich an die freudigen Augen von Kindern, die etwa aus dem Cache tauschen dürfen und so habe ich die Box wieder mit einigen attraktiven Dingen mit verschiedenem Wert aufgefüllt.

Aber was soll bei uns Geocachern funktionieren, was in der Gesellschaft und Politik auch inzwischen der Normalfall ist? Selbstbedienung ohne Rücksicht auf andere und kurzfristiges Ego-Denken?

Man muss sich ja nur einfach überlegen:

  • Wenn ich der Besitzer des Gegenstandes bin, den ich herausnehme – würde ich diesen gegen das tauschen, was ich hineinlege?
  • Würde ich den Gegenstand, den ich hineinlege, auch selber herausnehmen (z.B. Bonbon, Gummibärchen, Präservativ, Hundekot-Plastiksack)? Eben…

Trotzdem weiterhin viel Spass beim Geocachen – die Hoffnung stirbt zuletzt.

Zweimal überrascht: Ich bin Gewinner beim European Podcast Award 2011

15 March, 18:12, by Paravan

European Podcast Award 2011 / Schweiz --> Personality
Letzten Herbst wurde ich dadurch überrascht, dass ein mir bis dahin unbekannter Geocacher meinen Podcast beim “European Podcast Award 2011″ angemeldet hat.

Heute nun wurde ich durch die Nachricht überrascht, dass ich zu einem der Gewinner gehöre! Mein Podcast ist “National Winner” in der Schweiz, Kategorie “Personality”!

Vielen Dank all den mir unbekannten Personen die zu diesem Ergebnis beigetragen haben -ich freue mich!

 

Die ganze “Video Ceremonie 2011″:

Rangliste der Schweizer Podcasts

 

Garmin Beta-Firmware mit einem Mac installieren

09 March, 16:24, by Paravan Tags:

BETA-Firmware von Garmin kann nicht mit dem Webupdater von Garmin weder unter Windows noch Mac installiert werden. Die Beta-Versionen kommen in einer sogenannten “EXE-Datei”, welche nur unter Windows lauffähig ist.

Was, wenn man einen Apple Macintosh hat und eine BETA-Version auf seinem Garmin-GPS installieren möchte?

Es geht wie folgt:

  1. Lade  die die Beta-Firmware von der Garmin-Webseite herunter. Die Beta-Firmware ist einer .exe-Datei, die man auf dem Mac, wie erwähnt, nicht ausführen kann.
  2. Entpacke die .exe-Datei mit der kostenlos verfügbaren Mac-Software GUI Tar (es gibt auch andere Programme die das können). Du kannst diese hier downloaden: www.edenwaith.com/products/guitar
    Wichtig: Vor dem Entpacken musst Du die Dateiendung von .exe auf .zip ändern. In der Software GUI Tar gib nun die zu entpackende Datei (mit der Endung .zip) an, sowie das Verzeichnis, wohin die Datei entpackt werden soll.
  3. Durch das Entpacken entsteht im angegeben Verzeichnis ein Order, in welchem sich ein Unterverzeichnis [GPS-Modell] -> Garmin findet, also beispielsweise  Montana -> Garmin
  4. Kopiere die Datei gupdate.gcd aus dem Ordner Garmin in den gleichnamigen Ordner (Garmin) auf dem angeschlossenen GPS (kopiere die Datei nicht auf die Speicherkarte).
  5. Trenne das GPS vom Mac.
  6. Starte das GPS, die neue Firmware wird installiert – fertig.

Hinweise:

  • Ich kann keinen weitergehenden Support zu diesem Vorgehen bietet. Es ist mehrfach von anderen und mir erprobt worden. 
  • BETA-Versionen sind nur für erfahrene Anwender gedacht, die auch das Risiko eingehen können, dass etwas nicht läuft etc. Dafür ist man früh schon dabei, wenn es um neue Versionen etc. geht.

Montana Fahrradhalterung – eine erste Beurteilung

05 March, 19:37, by Paravan

Lange war sie angekündigt, nun ist sie endlich lieferbar: Die Garmin-Fahrradhalterung für das Montana.

Nimmt man sie in die Hand, macht die Kunstoffhalterung einen robusten Eindruck. Schlussendlich wurde sie auch aus der Motorradhalterung abgeleitet. Die Halterung kann mittels zwei Schrauben hoch- oder quer am Lenker montiert werden. Drehbar ist die montierte Halterung nicht. Das Montana wird eingeklickt und dann durch vier “Krallen” mit Federdruck in den entsprechenden Gehäusevertiefungen festgehalten. Obwohl ich es noch nicht testen konnte, sieht es aus, als ob diese Art Halterung auch einiges an Vibrationen aushalten kann.

Zum Lösen des Gerätes muss ein seitlich angebrachter, gut zugänglicher Knopf gedruckt werden, der die Krallen dann löst.

Speziell an dieser Halterung ist der als Diebstahlschutz konzipierte Mechanismus: Mittels eines kleinen, mitgelieferten Schraubendrehers (eine Art “Torx” mit Loch in der Mitte, so dass normale “Torx” nicht benutzt werden können) kann die “Kralle” fixiert, respektive verschraubt werden, so dass das Gerät nicht aus der Halterung entnommen werden kann.

Der spezielle Schraubendreher hat eine abschraubbare Kappe, ist total 5 cm lang, 7 mm dick und kann mittels dem Loch auch einfach am Schlüsselbund befestigt werden.

So gut die Idee mit der Diebstahlsicherung ist: Die beste Diebstahlsicherung nutzt nicht viel, wenn die Halterung mittels den mitgelieferten Rändelschrauben montiert wird. Diese erlauben zwar die einfache Montage der ganzen Halterung von Hand, aber ebenso einfach die Demontage. Wenn jemand dies weiss, nimmt er also nicht nur das gesicherte Gerät mit, sondern gleich die ganze Halterung.

Die Diebstahlsicherung kann aber dazu dienen, das Gerät wirklich unlösbar an der Halterung zu fixieren, gerade bei längeren Down-Hill-Fahrten. Wer die Diebstahlsicherung wirklich also solche benutzen will, sollte seine Halterung mit normalen Muttern anschrauben.

So oder so: Eine robuste Halterung, auf die sich das Warten gelohnt hat. Im Lieferumfang sind zudem noch 3 blendfreie Display-Schutzfolien von Garmin für das Montana enthalten. Diese kosten alleine (Listenpreis CHF 19.-), was den Preis der Halterung (Listenpreis CHF 42.-) doch fair erscheinen lässt.

Link zum Produkt

“Die Sendung mit der Maus” – Navigationssysteme

26 February, 13:39, by Paravan

Auch als Erwachsener gefallen mir die erklärenden Beiträge der “Sendung mit der Maus”. Heute schaue ich mir diese jedoch als Podcasts an. In der aktuellen Ausgabe wird das Navigationssystem erklärt:

Sendung mit der Maus: 26.02.2012, Navigationssysteme

“Rothenberg”-Film mit Geocaching als Thema: inoffizielle Schweizer Premiere

25 February, 01:08, by Paravan Tags: , , , , ,

Schon länger weiss ich vom Film “Rothenberg” (www.rothenbergmovie.com). Eine Mischung aus Fantasy und Thriller. Ich würde noch das Attribut “Low Budget-Film” hinzufügen, was ja an sich nicht schlechtes heissen muss. Ich weiss, dass der der Film in einem Bunker der Maginot-Linie gedreht wurde. Vermutlich in diesem: http://coord.info/GC1QJNM (Der Bunker und somit auch der Cache darin wurde als Folge des Films geschlossen wurde Link)

Nach unserem Geocaching-Ausflug zu Caches an der Maginot-Linie nahm ich  per Email Kontakt mit den Filme-Machern auf und fragte an, ob man den Film ausleihen könne. Er war schon einige wenige Male, unter anderem an einem GC-Event in Frankreich, gezeigt worden. Nachdem wir nun in ähnlichen Bunker-Anlagen gewesen waren, dache ich, das wäre mal etwas anderes, einen Film-Geocaching-Event zu organisieren. Leider kam keine Antwort und somit auch nicht die Anleitung, wie ich zur offiziellen Aufführlizenz kommen würde. Also begrub ich die Idee eines öffentlichen GC-Events.

Dafür sah ich auf der Webseite kurz nach der Veröffentlichung des Hinweises, dass nun die ersten Film-DVD bestellt werden könnten – was ich sofort tat und vor einigen Tagen lag der Film nun im Briefkasten. Sogleich lud ich eine kleine Gruppe Geocacher und Geocacherinnen zu einem Filmabend zu mir nach Hause ein. Nach einem gemütlichen Fondue-Abendessen sahen wir uns den Film an – vermutlich war das die inoffizielle Schweizer Premiere von ”Rothenburg”.

Die Film-Story in Kurzform: Zwei Männer und zwei Frauen gehen am Wochenende geocachen (mit dem iPhone, “richtige” GPS habe ich keine gesehen). Unterwegs bei einem Nachtcache, zu welchem in Frankreich anscheinend Petrollamen zur gehören,  erscheint auf dem Handy ein neuer Cache “in der Nähe” und das noch in einem Bunker (der Maginot-Linie). Also gibt’s eine Planänderung. Im Bunker drinnen geht die Bunker-Türe zu und dann geht der Horror los. Am Schluss (genauer gesagt nach 86 Minuten Film) sind sie wieder Zuhause, geduscht und frisch angezogen. Aber  man – ich wenigstens – weiss immer noch nicht, was die Pointe oder die Lösung der Story ist.

Was soll man zum Film sagen? Zuerst bereute ich, dass ich so viel meines damals eigentlich ganz ordentlichen Schulfranzösisch verloren habe. Aber die Story erlaubt es dem Film auch so zu folgen. Es ist ein “dunkler” Film im wortwörtlichen Sinn: während ca. 30-40 % des Filmes sind die Bilder so dunkel (nein, es lag nicht an meinem Beamer), dass man ausser sich bewegenden Gestalten und kurz und quer leuchtenden Taschen- und Petrollampen eigentlich nicht viel sieht. Ich hoffe, der Film bringt den Produzenten genügend Geld ein, damit sie sich einige einfache Video-Leuchten für den nächsten Film kaufen können. Das “Making-of” war teilweise viel besser ausgeleuchtet.

Aufgenommen wurde der Film mit einer Handkamera, das mag wohl in entsprechenden Situationen gute Effekte bringen, mir wurde es aber zwischendurch fast schon schwindelig. Das Geocachen ist ja der Aufhänger des Films, doch glaube ich nicht, dass ein Unwissender nach dem Film mehr weiss als es ist “eine moderne Schatzsuche”.
Hätte ich den Film alleine geschaut, ich hätte vermutlich schon früh den Stop- oder FastForward-Knopf gedrückt, mich gelangweilt oder geärgert. In der Gruppe meiner Gäste wandelte sich der Film mit seiner vermutlich ungewollten Komik schon fast in eine Komödie. Als die Gruppe beispielsweise – noch vor dem Horrortrip – tatsächlich eine Box gefunden hatten (die aussah als sei es eine Schmuckschatulle aus Karton) fragte die Begleiterin mit noch keiner GC-Erfahrung, was jetzt zu tun sei. Der “Profi” antwortete, man müsse jetzt im Internet loggen. Zückte sein iPhone und das Log war in ca. 2.5 Sekunden erledigt.

Sogar eine T5-Einlage ist im Film und weil die eine Geocacherin da nicht hinunter wollte (was für ein stereotypisches Rollenverständnis des Films), musste der Profi genervt mit ihr einen langen Umweg machen, während die anderen beiden  kurz einige Meter abseilten. Als sie unten waren war  anscheinen viel Zeit vergangen, denn die anderen beiden waren auch schon da.

Der “Horror”-Teil im Bunker war dann für mich unterhaltsamer, da wir schon in einem solchen Bunker gleicher Bauart waren und ich z.B. wusste, dass wenn er jetzt “da” in den Gang einbiegt, er im Stehklosset ist – so war es dann auch. Dann das übliche: kreischende Frauen, Männer die sich mit Eisenstangen bewaffnen, Röcheln wie “Darth Vader” aus StarWars oder jemand mit schwerem Asthma. Mehr verrate ich hier nicht (gibt’s eigentlich auch nicht viel mehr zu sagen) und ich würde auch hyperventilieren, wenn ich planlos in so einer Anlage hin- und herrennen müsste.

Am Schluss sind alle plötzlich Zuhause, einer der Hauptdarsteller wieder in seiner Küche, die aussieht wie wenn es eine Musterküche eines Einrichtungshauses wäre. Dann plötzlich der Schluss der Films (Abspann) und wir mussten mit Einzelbild nochmals zurück gehen, um die “Pointe” zu verstehen, resp. zu erkennen, um welche Person es sich nun handelte, welche die Lösung sein sollte. Wir erkannten diese dann im Standbild, aber was soll das oder sie nun? Der “Mystery” bleibt ungelöst oder ich bin definitiv zu alt für das Verständnis des modernen Films.

Aber das Geld hat sich trotzdem gelohnt: Wir haben einen netten Abend unter GeoacherInnen verbracht, die ohne Petrollampen auf Nachtcaches gehen und haben – vermutlich entgegen der Absicht des Regisseurs – mehr in der Runde gelacht als uns gefürchtet.

Ich weiss, ich bin sehr kritisch hier und ehrlich gesagt auch etwas enttäuscht. Denn die Webseite, etc. und die Trailer weckten bei mir hohe Erwartungen, zumal die Location an sich schon sehr spannend gewesen wäre – hätte man mehr gesehen. Vieles bleibt wortwörtlich im Dunkeln.

Bildquelle: http://www.rothenbergmovie.com

 

 

LostPlaces in der Schweiz: Es gibt sie – klein aber fein

19 February, 09:40, by Paravan Tags: , , ,

irgendwo_003Sie sind ein rares Gut hier in der Schweiz: “Lost Places”. Verlassene Orte, wo die Zeit stehen blieb und die spannende Eindrücke und Erlebnisse vermitteln. Aber es gibt sie!
Die Vorbereitung auf eine winterliche Geocaching-Tour liessen ja schon etwas erahnen, auch wenn das Listing noch nichts verriet – die Spannung blieb bestehen. Und auch aus den bisherigen Log-Einträgen konnte man nur mal das ein eine oder andere schliessen.

irgendwo_007So liefen wir irgendwo in den Schweizer Alpen, aber an sich nahe des nächsten Dorfes, durch den steilen Wald, um den gut getarnten Einstieg zu finden.  Das Objekt, dass wir dann fanden war wirklich gut versteckt und als wir dann auch drinnen waren sah man ihm die schweizer Abstammung ab: “Klein aber Fein”. Obwohl die Anlage “rückgebaut”, die 7.5 cm – Geschütze entfernt und der Haupteingang zugeschweisst war, war drinnen alles ordentlich aufgeräumt, kein Abfall liegt herum. Dafür hängt noch ein Besen an seinem Ort an der Wand – Ordnung muss sein.

Das man um hier her und hinein zu kommen nichts beschädigen oder verändern muss versteht sich von selber. Auch der Cache selber war der Ordnung halber, nicht im Objekt versteckt. Das einzige was ich hier – mitten in der Schweiz – irgendwie vermisst habe ist das Verbotsschild…

#19: Gleichzeitig Cacher und Förster sein, Tipps zu Cache-Behältern und die grosse Kälte

09 February, 20:45, by Paravan

Geocaching-Informationen aus und für die Schweiz. Natürlich in “schwizerdütsch”.

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Video mit kreativen Cache-Behältern:

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Podcast Nr. 19

Begutachtet: Das “Official OpenCaching Kit”

25 January, 20:28, by Paravan Tags: , , ,

Unter der Bezeichnung “Offizielles OpenCaching-Kit” ist von Garmin ein Set für ein Cache erhältlich. Das erste ist heute bei mir eingetroffen und ich habe dieses gleich begutachtet. Es besteht aus:

  • 1 OpenCaching Behälter: Grün-transparente Kunststoff-Box, ca. 15 x 15 x 7 cm, mit Verriegelungslasche, aber leider ohne Dichtung: Drückt man auf den Behälter hört man die Luft austreten.
  • 1 Geocoin: Aus Aluminium oder anderem Leichtmetall, vor allem aber nicht trackbar
  • 1 Anstecknadel: Mit Opencaching-Logo
  • 1 Lanyard/Tragschlaufe: Gut geeignet zum Befestigen des GPS
  • 1 Notiz Block: Geheftet und beidseitig liniert, ca. 7.5 x 13 cm, 24 Seiten
  • 1 Bleistift: Ca. 9 cm lang
  • 9 Aufkleber: Je 3.5 x 3.5 cm, mit Opencaching.com-Logo
  • 1 OpenCaching -Anleitung: Kürzest-Einführung zum Geocaching in englisch, französisch, italienisch, deutsch spanisch
An sich sind solch Starter-Sets sicher praktisch, schade wurde hier an einem wirklich wasserdichten Behälter gespart. Da sind die Cache-Behälter von geocaching.com deutlich besser gemacht: diese sind wirklich dicht und mit 4 Laschen sehr gut verschliessbar.
Und hier einige Bilder:

Jetzt wird’s spannend: Geocaching-Listings mit Photos auf Garmin GPS

23 January, 21:42, by Paravan Tags: , , , ,

Garmin hat neue GPS-Geräte-Softwareversionen veröffentlicht: fürs Montana die Version 3.8 und fürs Oregon die Version 5.3.

Eine beachtenswerte neue Funktion versteckt sich hinter dem kurzen Text “Added Geocaching with Photos (Link)”: Die Gerätesoftware wurde so erweitert, dass zu einem Geocache auch Fotos gespeichert werden können, die dann über einen “Link” im Cache-Menue mit dem Cache-Listing automatisch verknüpft werden.

Umgekehrt erscheint im Bild automatisch dann auch der entsprechende Name. Zudem können Fotos wie eine Art “Hint” markiert sein, so dass man diese bewusst antippen muss, um das Bild zu sehen.

Bei opencaching.com ist das schon so implementiert, dass man direkt Listing inkl. Bildern laden kann. Stand heute sieht man davon bei geocaching.com leider noch nichts.

Aber es ist beschrieben, wie Fotos manuell auf dem GPS gespeichert werden können, so dass diese dann mit dem entsprechenden Cache-Listing verknüpft sind. Mir persönlich ist das zu aufwändig – ich hoffe, dass diese Funktion bei Geocaching.com bald auch implementiert wird. Für GSAK wird es gewiss bald ein entsprechendes Makro geben.

Für weitere GPS-Geräte wird diese Funktion auf vermutlich bald mittels Software-Update verfügbar sein: Dakota, GPSMAP 62/78 und  eTrex 20,30.

Weitere Infos (englisch) bei Garmin. Von hier stammen auch die Bilder.

Nachtrag Feb. 2012: Ein findiger Geocacher hat ein pfiffiges Proframm (leider nur für Windows) entwickelt, dass die Fotos automatisch herunter lädt und dann ins GPS kopiert: www.rchnet.ch/spoilertool/

Dosen in der Linie des Herrn Maginot

15 January, 21:40, by Paravan Tags: , , ,

Aber an einem verlängerten, sonnigen aber eiskalten Wochenende im Januar 2012 konnten wir endlich unseren langersehnten Wunsch umsetzen: Eine Geocaching-Tour zur Maginot-Linie.

Geschichte wird plötzlich lebendig, wenn man sich an (oder eben auch in) den Orten befindet. Einen guten Einstieg in die Geschichte der Maginot-Linie bietet die Wikipedia.

Von den Anlagen der Maginot-Linie gibt es heute drei Arten: Solche, die als Museum eingerichtet sind, nicht mehr zugängliche Anlagen und solche, in die man noch hinein kommt, aber deren Zustand eben dem Zerfall unterliegen. Zwei der drei Tage (der letzte Tag war als Reserve vorgesehen) besuchen wir verschiedenste Bunkeranlagen letzterer Art. Von denen gibt es einige, die mit Geocaches bestückt sind. Entweder in den Anlage selber oder dann unmittelbar draussen.

Es ist wirklich überraschend, wenn man teilweise mitten im Wald auf so eine Anlage stösst und dann in einem Treppenhaus wie in einem Mehrfamilienhaus mehrere Stockwerke hinabsteigen kann. Dort finden sich dann je nach Anlage Schlafräume, Generatoren, Küche, Verteidigungssysteme, Telefonzentrale – oder was noch davon übrig ist. Einige Anlagen sind ähnlich konstruiert und so suchten wir beispielsweise bald schon jeweils den Notausgang-Tunnel sehr zieglerichtet.

Wir diskutierten vor Ort für was das oder jenes gewesen sein mochte, wie hier der Alltag ausgehen hat und so weiter. Das gefällt mir: Einzutauchen in ein Thema an realen Plätzen. Am Abend nach Dusche und gemütlichen Abendessen recherchierte ich dann noch im Web zu den Orten die wir besucht hatten.

Nach zwei eindrücklichen Tagen genossen wir den letzten Tag noch mit zwei Multies, die nichts mit der Maginot-Linie zu tun hatten. Aber sie waren mit aufwändfig gemachten Technik-Stationen bestückt und Finals, die das Geocacher-Herz höher schlagen lassen.

Einige Tipps für solche Touren:

  • Das man an solche Orte nicht alleine geht, sollte selbstverständlich sein.
  • Jemanden “aussenstehendes” (wortwörtlich)  Informieren wo man ist.
  • Genügend Licht inkl. Ersatzlampen und Batterien dabei haben.
  • Auch wenn man nirgends kriechen musste: Wir hatten immer die Helme auf dem Kopf, sobald wir ins Innere gingen. (Ok, ich muss es zugeben: In ein kleineres Objekt wollten wir ja nur kurz rein und genau dort trug ich nur die Kappe. Dort übersah ich einen Eisenträger im toten Winkel, leicht unter der Decke, und “Bäng” nahm ich eine Beule als Erinnerung nach Hause – zum Glück nur das ).
  • Gute Kleidung inkl. fester Schuhe und Handschuhe sind aus meiner Sicht ein Muss.
  • Verpflegung und Apotheke dabei haben.
  • Hat man keinen Fotoapparat dabei könnte man dies bereuen.

 

#18: Happy Birthday amtliche Vermessung & Aktion “bessere Caches”

12 January, 21:50, by Paravan

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