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#61 Steine, Kartoffeln und Dudelsack – mit dem GPS in den Ferien

Logo_Geocaching_BrownGeocaching-Informationen aus und für die Schweiz. Natürlich in “schwizerdütsch”.

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Inhalt:

Die erwähnten Musiker / Alben:

  

Bilder Irland:

Bild Island:

Hundradmetrarhellir Iceland

Weitere Fotos im Logeintrag der kollyfamily

Jetzt wird’s spannend: Geocaching-Listings mit Photos auf Garmin GPS

Garmin hat neue GPS-Geräte-Softwareversionen veröffentlicht: fürs Montana die Version 3.8 und fürs Oregon die Version 5.3.

Eine beachtenswerte neue Funktion versteckt sich hinter dem kurzen Text “Added Geocaching with Photos (Link)”: Die Gerätesoftware wurde so erweitert, dass zu einem Geocache auch Fotos gespeichert werden können, die dann über einen “Link” im Cache-Menue mit dem Cache-Listing automatisch verknüpft werden.

Umgekehrt erscheint im Bild automatisch dann auch der entsprechende Name. Zudem können Fotos wie eine Art “Hint” markiert sein, so dass man diese bewusst antippen muss, um das Bild zu sehen.

Bei opencaching.com ist das schon so implementiert, dass man direkt Listing inkl. Bildern laden kann. Stand heute sieht man davon bei geocaching.com leider noch nichts.

Aber es ist beschrieben, wie Fotos manuell auf dem GPS gespeichert werden können, so dass diese dann mit dem entsprechenden Cache-Listing verknüpft sind. Mir persönlich ist das zu aufwändig – ich hoffe, dass diese Funktion bei Geocaching.com bald auch implementiert wird. Für GSAK wird es gewiss bald ein entsprechendes Makro geben.

Für weitere GPS-Geräte wird diese Funktion auf vermutlich bald mittels Software-Update verfügbar sein: Dakota, GPSMAP 62/78 und  eTrex 20,30.

Weitere Infos (englisch) bei Garmin. Von hier stammen auch die Bilder.

Nachtrag Feb. 2012: Ein findiger Geocacher hat ein pfiffiges Proframm (leider nur für Windows) entwickelt, dass die Fotos automatisch herunter lädt und dann ins GPS kopiert: www.rchnet.ch/spoilertool/

Dosen in der Linie des Herrn Maginot

20120113_MaginotLinie_144

Aber an einem verlängerten, sonnigen aber eiskalten Wochenende im Januar 2012 konnten wir endlich unseren langersehnten Wunsch umsetzen: Eine Geocaching-Tour zur Maginot-Linie.

Geschichte wird plötzlich lebendig, wenn man sich an (oder eben auch in) den Orten befindet. Einen guten Einstieg in die Geschichte der Maginot-Linie bietet die Wikipedia.

Von den Anlagen der Maginot-Linie gibt es heute drei Arten: Solche, die als Museum eingerichtet sind, nicht mehr zugängliche Anlagen und solche, in die man noch hinein kommt, aber deren Zustand eben dem Zerfall unterliegen. Zwei der drei Tage (der letzte Tag war als Reserve vorgesehen) besuchen wir verschiedenste Bunkeranlagen letzterer Art. Von denen gibt es einige, die mit Geocaches bestückt sind. Entweder in den Anlage selber oder dann unmittelbar draussen.

Es ist wirklich überraschend, wenn man teilweise mitten im Wald auf so eine Anlage stösst und dann in einem Treppenhaus wie in einem Mehrfamilienhaus mehrere Stockwerke hinabsteigen kann. Dort finden sich dann je nach Anlage Schlafräume, Generatoren, Küche, Verteidigungssysteme, Telefonzentrale – oder was noch davon übrig ist. Einige Anlagen sind ähnlich konstruiert und so suchten wir beispielsweise bald schon jeweils den Notausgang-Tunnel sehr zieglerichtet.

Wir diskutierten vor Ort für was das oder jenes gewesen sein mochte, wie hier der Alltag ausgehen hat und so weiter. Das gefällt mir: Einzutauchen in ein Thema an realen Plätzen. Am Abend nach Dusche und gemütlichen Abendessen recherchierte ich dann noch im Web zu den Orten die wir besucht hatten.

Nach zwei eindrücklichen Tagen genossen wir den letzten Tag noch mit zwei Multies, die nichts mit der Maginot-Linie zu tun hatten. Aber sie waren mit aufwändfig gemachten Technik-Stationen bestückt und Finals, die das Geocacher-Herz höher schlagen lassen.

Einige Tipps für solche Touren:

  • Das man an solche Orte nicht alleine geht, sollte selbstverständlich sein.
  • Jemanden “aussenstehendes” (wortwörtlich)  Informieren wo man ist.
  • Genügend Licht inkl. Ersatzlampen und Batterien dabei haben.
  • Auch wenn man nirgends kriechen musste: Wir hatten immer die Helme auf dem Kopf, sobald wir ins Innere gingen. (Ok, ich muss es zugeben: In ein kleineres Objekt wollten wir ja nur kurz rein und genau dort trug ich nur die Kappe. Dort übersah ich einen Eisenträger im toten Winkel, leicht unter der Decke, und “Bäng” nahm ich eine Beule als Erinnerung nach Hause – zum Glück nur das ).
  • Gute Kleidung inkl. fester Schuhe und Handschuhe sind aus meiner Sicht ein Muss.
  • Verpflegung und Apotheke dabei haben.
  • Hat man keinen Fotoapparat dabei könnte man dies bereuen.