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Die neue Topo Schweiz V4 Pro – Vector + Raster Map

Die neue Topo Schweiz 4 für Garmin-GPS bring doch einige Neuerungen. So enthält Sie neu:

  • Topografische Daten swiss3D TLM2013
  • Winterkarte inkl. Skitouren sowie der Markierung des Gefälles über 30°
  • SchweizMobil Wege mit Routing (neu auch Kanu)
  • Liste von allen Schweizerhütten, mit Kontaktdaten und Bewirtungsinformationen
  • Darstellung von allen Haltestellen des öffentlichen Verkehrs (inkl. PostAuto)
  • ActiveRouting, Funktion zur Berechnung von Routen durch das entsprechende Aktivitätsprofil (Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken)

Unten einige Beispiele wie sich die Karte auf einem Oregon 6×0 präsentiert. Zum Vergleich sind noch die gleichen Orte der “Recreational Map Europe” enthalten, wie sie in den “-t”-Geräten integriert ist.

Allgemeiner Hinweis: Auf der Speicherkarte (Micro SD), auf welcher die Topo V4 geliefert wird, hat es noch ca 415 MB freien Platz für eigene Daten.

 

Wie kann ich alle Caches der Schweiz auf mein GPS laden?

GPS-Geräte  wie das Garmin Oregon 600/650 erlauben das Laden von unbeschränkt Geocaches, limitiert nur durch den verfügbaren Speicher. (Es gibt noch eine Begrenzung durch die max. Anzahl von GPX-Dateien, aber das kann hier vernachlässigt werden.)
Doch wie bekomme ich z.B. alle noch nicht von mir gefundenen Geocaches in der Schweiz auf mein GPS? Zudem sollten diese Daten auch regelmässig und einfach aktualisiert werden können.

Es gibt dazu verschiedene Lösungen. Im Folgenden eine einfache Möglichkeit, die ohne Zusatzprogramme wie GSAK (für Windows) oder iCaching (für Mac) auskommt. Einzig die Premium-Mitgliedschaft bei Geocaching.com wird benötigt.

Die Grundidee ist die Nutzung von Pocket-Queries (PQ), die aber je nur 1000 Caches enthalten können. Man erstellt also mehrere PQ, die je einen Datumsbereich enthalten, in welchem die entsprechenden Caches platziert wurden. Nur: Wie findet man die passenden Datumsbereiche heraus?

Los gehts:

1) Datumsbereiche bestimmen

Auf der Seite www.project-gc.com wählt man unter [Tools] –> [PQ Splitter]. Wähle unter “Cache Location” Switzerland.  Nach Klick auf [Filter] bestimmt project-gc automatisch die passenden Datumsbereiche.

PQ-Splitter1

PQ-Splitter2

2)  Pocket Query erstellen

Für das Erstellen der PQ nutzen wir die Liste “Splitted on 1000”. Es sind zwar nicht immer genau 1000 Caches, aber das kann man hier vernachlässigen.

Für jede Zeile der Liste “Splitted on 1000” erstellt man nun eine PQ. Als Namen der PQ benutze ich jeweils “PQ-Splitter Schweiz …”

Unterhalb des Titels kann man noch definieren, wann die PQ ausgeführt werden soll. Ich lasse jede wöchentlich laufen. Pro Tag kann man aber max. 5 PQ ausführen lassen.  Zudem muss noch eingegeben werden, dass die PQ 1000 Caches enthalten soll:

PQ-Splitter3

3) Caches definieren

Hier definiert man, dass nur Caches aufgeführt werden sollen, die ich noch nicht gefunden habe und welche aktiv sind:

PQ-Splitter4
4) Land definieren

Zudem muss noch ausgewählt werden, dass man nur die Caches in der Schweiz möchte (mit diesem Kriterium wurde auch der PQ-Splitter erstellt):
PQ-Splitter5

5) Datumsbereich definieren
Nun muss noch der Datumsbereich  festgelegt werden, wie der PQ-Splitte (siehe 1) bestimmt wurden:
PQ-Splitter6

6) Alle PQ erstellen. 

Für jede Zeile der Liste im PQ-Splitter muss nun eine PQ erstellt werden. Das ist aber einfacher als gedacht: Man wählt einfach hinter einer erstellten PQ den Button für “Kopieren” und muss so nur den Namen und den Datumsbereich anpassen.

PQ-Splitter7

 

Zudem definiere ich noch, dass ich die PQ nicht gezippt herunterladen will und der PQ-Namen als Dateinamen benutzt werden soll. Dies damit ich weiss, welches Files zu welcher PQ gehört. Andernfalls hat die PQ nur eine nichtssagende Nummer als Namen.
PQ-Splitter8

7) Los gehts: PQ-aufs Gerät laden – aber aufgepasst.

Wenn die PQ ausgeführt wurden, können diese heruntergeladen werden und aufs GPS (in den Ordner /Garmin/GPX) kopiert werden.

Aber: Mit jeder PQ werden zwei GPX-Dateien geliefert:

  • Beispiel.gpx  (enthält die eigentlichen Caches, Listings, letzte Logs, etc.)
  • Beispiel-wpts.gpx (enthält die zusätzliche Wegpunkte wie Parkplatz, etc.)

Während die GPS zwar unlimitiert Geocaches speichern und anzeigen können, gibt es bei den Wegpunkten ein Limit (Oreogn 6×0: 4000). Diese ist bei mehr als 20’000 Caches rasch erreicht. Deshalb sollten die …-wpts.gpx -Dateien nicht aufs GPS geladen werden.

8) Alle Wegunkte auch aufs GPS laden

Um auch alle Wegpunkte auf das Gerät zu laden, müssen diese als sogenannte POI (Points auf Interests) auf das GPS (Verzeichnis /Garmin/POI ). Dazu müssen die Wegpunkte in einer .poi-Datei geladen werden (alleiniges Umbenenne der Datei genügt nicht!). Bei vielen Pocket Queries ist das aufwändig.

Die Anzahl von POI ist nur durch den Speicher des GPS begrenzt.

Es gibt verschiedene Online-Webdienste welche die Umwandlung vornehmen können. Im Programm iCaching Version 4.5 (Menu “Export in Datei”) sieht das z.B. so aus:

iCaching-POI

Nach dem Neustart des Gerätes (der etwas länger dauern kann, da neu geladene Caches einmalig geladen/aktualisiert werden) hat man alle noch nicht gefundenen, aktives Geocaches der Schweiz auf dem GPS.

Und nun los nach draussen – suchst Du noch oder loggst Du schon?

 

Geo Salus – der Halte- & Auffanggurt für T5-Geocacher

20131215_geosalus_001Geocacher und Geocacherinnen die gelegentlich T5-Geocaches angehen, kommen in vielen Fällen mit einem klassischen Sport-Klettergurt aus. Wer hingegen regelmässig T5-Caches besucht, vielleicht auch mal anspruchsvollere Auf- und Abstiege am Seil wagt, überlegt sich rasch einmal die Nutzung einer Sitzgurt & Brustgurtkombination. Diese ist bequemer und erlaubt die  einfachere Befestigung von Aufstiegshilfen wie beispielsweise dem Petzl Croll.

Deshalb greift man gerne auf die Produkte zurück, welche für Industriekletterer oder professionelle Baumpfleger konzipiert sind. Damit macht man nichts falsch, hat aber meist zuviel Funktionalität, welche mit zusätzlichem Gewicht bezahlt wird.

Warum keinen  speziellen Klettergurt für Geocacher? Das dachte sich die österreichische Firma “A. Haberkorn & Co. GmbH”, Hersteller von technischen Textilien und Sicherheitsausrüstungen. Die Firma stellt neben anderem bereits Industrie-Klettergurte her. Daraus entstand der “Geo-Salus”, der Klettergurt der das beinhaltet, was wir als T5-Cacher brauchen und das weglässt, was an sich nur im professionellen Bereich benötigt wird (z.B. der Aluminium-Haltering im Schulterbereich, der gelegentlich für Rückhaltesysteme im Industriebereich benötigt wird).

Dadurch wird der Gurt leichter, kompakter zum Zusammenlegen und auch günstiger. Trotzdem ist das Produkt auch von den Sicherheitszulassungen her für den professionellen Bereich geeignet (Höhenrettung, im Leitungsbau, für Felsräumer, für Gebäude- und Fassadenreiniger, für Sondereinsatzkommandos).

Hier ein kurzer Erfahrungsbericht mit meinem neuen Geo Salus:

Was mir speziell gefällt:

  • Bequem zu tragen, gute Polsterung im Hüft- Bauch- und Schulterbereich.
  • Einfach anzuziehen dank den Schnallen der Beinschlaufen.
  • Einheitsgrösse, so dass der Geo Salus auch von jemanden anders getragen werden kann, der mich begleitet.
  • Burstgurt lässt sich einfach vom Sitzgurt trennen, wenn man mal etwas einfacheres (nur Gurt) benötigt.
  • Das Gurtmaterial ist mit einem speziellen Verfahren Teflon-imprägniert. Zusätzlich zum Schutz gegen Schmutz und aggressive Medien wie Öle, Fette und Säuren, ist das Material dadurch wasserabweisend und erhält eine höhere Abriebbeständigkeit.
  • Aufstiegshilfen wie der Croll lassen sich auch hier gut anbringen.
  • Zusätzlich Seitliche Halteösen, die ich jedoch bisher nicht brauchte, jedoch gute Dienste leisten können (zusätzliche Fixierung).
  • Natürlich ist der Geo Salus trackbar bei Geocaching.com 😉 Der Patch ist mit Klett im Brustbereich befestigt und kann auch abgenommen werden.
  • Hergestellt in Österreich.
  • Günstiger als ähnliche Produkte.

Unten einige Bilder des Geo Salus:

 

Erste Erfahrungen mit dem Garmin Monterra – ein “Déjà-vu”

Endlich ist es da: Das neue Garmin-Monterra und natürlich musste ich dieses umgehend mal live testen. Hier einige ersten Eindrücke, basierend auf der Firmware-Version 2.20

Erster Eindruck nach dem Auspacken

Da neue Gerät in der Grösse des Garmin Montana, aber mit dem brillanten Display des Oregon 6×0, nur eben grössser: 5 x 9 cm. Die Hardware gibt aus meiner Sicht keinen Anlass zur Kritik, abgesehen vom Strombedarf. Das Gerät ist gross, das ist der Preis für das grosse Display und lässt sich mit dem mitgelieferten Akku oder 3 AA-Batterien/Akkus betrieben.

Die Gehäusescheibe soll sehr robust sein wie beim Oregon 6×0, hier werden aber trotzdem Schutzfolien direkt mitgeliefert.

Ich habe schon sehr lange Garmin Geräte besessen und genutzt, beginnenden mit dem eTrex Summit (gibts schon lange nicht mehr) und ausser beim ersten Gerät habe ich für die Bedienung nie das Handbuch benötigt, ev. mal etwas spezielles nachgeschaut aber sonst nicht. Beim Monterra benötigte ich das Handbuch auch nicht, aber der Start verlief eher etwas mühsam verglichen mit den Vorgängergeräten. Die Ursache liegt darin, dass das Monterra das Betriebssystem Android nutzt, mit dem ich nicht vertraut war. Aber nach einer Stunde  auf dem Sofa kam ich damit soweit zurecht.

Und hier schon das erste Kaufkriterium aus meiner Sicht: Android. Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann oder nur weiss, dass Android auf dem Handy installiert ist, der wird mit dem Monterra seine Mühe haben.Denn dank Android und der WLAN-Fähigkeit des GPS kann man diverse Anwendungen (“Apps”) installieren und nutzen – und diese müssen nichts mit dem GPS zu tun haben. Verschiedenste Apps sind bereits vorinstalliert. Und wer diese nutzen möchte, kommt um einen kostenlosen Google-Account nicht herum.

Wer mit mit Android vertraut ist und Spass hat, mit verschiedensten Apps zu arbeiten, bereit ist das Gerät seinen Wünschen entsprechend zu konfigurieren etc. der bekommt mit dem Monterra-GPS ein Gerät mit viel Potential. Gegenüber dem Smartphone kann es zwar nicht telefonieren, ist aber dafür voll outdoor-tauglich. Auch der Firmware-Update direkt übers WLAN ist nützlich, denn Garmin muss auch bei diesem GPS noch einiges Nachbessern – und einige Fehler sind mir bekannt von anderen Geräten – daher ein “Déjà-vu”. Es erstaunt mich wirklich, dass die gleichen Fehler, nachdem diese auf anderen Geräten behoben wurden auf einem neuen Gerät wieder auftauchen.

Gibt’s bei Garmin keine Checkliste mit den (manchmal sogar mehrfach) aufgetretenen Fehlern, die man vor der Auslieferung eine Firmware-Version durchgehen kann?

Was ich aber sagen muss: Nachdem die Benutzersprache auf Englisch umgestellt war (siehe unten), funktioniert das Gerät gut auf meiner rund 4 h Tour draussen. Kein Absturz und der Cache wurde präzise angegangen und problemlos gefunden. Mein Eindruck war, dass ich mehr Klicken musste für gewisse Funktionen, das kann man mit Konfigurieren sicher noch optimieren. Die wichtigsten Funktionen sind sehr ähnlich wie auf den anderen Geräten, so dass man sich hier meist gut zurecht findet.

Einige Erfahrungen nach einem Tag mit dem Monterra

  • Mit “Deutsch” als Benutzersprache funktionierte z.B. die Geocaching-Funktion (“App”) nicht, resp. sie beendete sich sofort wieder. Nach dem umstellen auf “Englisch” funktionierte es. Das erste “Déjà-vu”: Dieses Problem gab’s auch mal bei einer der ersten Firmwareversionen des Oregon 6×0.
    Update 18.12.2013: Mit neuer Version 1.16 behoben (Installation: Einstellungen –> SYSTEM –> Über den Monterra –> System-Updates), danke an Crystalskull)
  • Ich bin privat Mac-Nutzer: Das angeschlossene Monterra erscheint nicht wie andere GPS als USB-Device. Um auf die Daten zu zu greifen und z.B. GPX-Files zu laden, musste ich zuerst die kostenlose Software “Android File Transfer” installieren. Das Browser-Plugin muss man auch aktualisieren (aktuell  4.1.0.0), dann kann man wie gewohnt einzelne Caches laden.
  • Das Monterra wird (auf dem Mac) von Garmin Express und dem Garmin Webupdater nicht erkannt, dafür aber von Garmin BaseCamp.
  • Es gab/gibt scheinbar Probleme mit der Topo Schweiz V3 und dem Monterra. Ich habe von Garmin eine SD-Karte mit einer Notiz “konvertiert” erhalten. Ev. ist scheinbar eine Lösung gefunden worden. Sowohl die Vektor-Karte als auch die Rasterkarte funktionieren auf meinem Gerät. Hingegen fand ich nirgend die “Schattierung”-Einstellung so dass diese immer aktiv war und die Karte verdunkelt und damit die Lesbarkeit verschlechtert.
    Update: Kann man deaktivieren unter Karteneinstellung –>  Gelände ein/aus
  • Positiv finde ich es, dass man die Routing-Funktionen (z.B. Wechsel von “Direktroutig” und “Auf der Strasse”) direkt aus dem Kartenmenu vornehmen kann.
  • Und wieder ein “Déjà-vu”: Beim Routing nach Luftlinie wird die Linie angezeigt, diese verändert sich aber nicht, wenn man sich bewegt (sieht man auch auf einem Foto).
    Udpate 18. Dez. 2013: Behoben mit System-Software Version 2.20
  • Die Helligkeitsverstellung des Displays ist nicht so direkt zugänglich wie beim Oregon etc. Auch habe ich die Möglichkeit nicht gefunden, die Gerätetasten selber zu konfigurieren, was man durch ein- oder zweimaliges Drücken für Funktionen aufrufen möchte. Ich nutze diese auf dem Oregon sehr und vermisse diese auf dem Monterra (oder nicht gefunden)
  • Beim Oregon kann man die Karte unter der “Pin-Nadel” verschieben, was je nach dem zum finden eines Punktes einfacher ist als direktes Tippen, das scheint beim Monterra nicht zu gehen.
  • Es fehlt die Funktion zum drahtlosen Übertragen von Wegpunkten zwischen verschiedenen GPS-Geräten
  • Das Monterra hat einen UV-Sensor, der UV-Index lässt sich anzeigen. Gedacht zum Schutz vor übermässiger Sonneneinstrahlung konnten wir diesen bei bewölktem Winterwetter nicht direkt testen. Aber mit der UV-Lampe, die man als Cacher ja dabei hat, konnten wie “Sonne” spielen und der UV-Index stieg markant 😉
  • Die Kamera (siehe Beispielbild) lässt zusätzliche Einstellmöglichkeiten zu, auch eine Panorama-Aufnahme ist direkt möglich.Eine der vorinstallierten Apps ist zudem ein Barcode/QR-Code-Reader, was nützlich sein kann.
  • Nett: Integrierter MP3-Player und Radio. Wobei mich die Audio-Qualität verglichen mit dem Radio des iPod-Nano (für beide Geräte wurde der gleich Kopfhörer benutzt) etwas enttäuscht hat.
  • Unten finden sich noch einige Bilder von Unterwegs. Nur ein Foto wurde mit dem Monterra gemacht.
  • Ein “Screenshot” des Monterra lässt sich wie folgt machen: Gleichzeitig die [Ein-/Ausschalt]-Taste und die [Lautstärke verringern] -Taste drücken. Das Bild im PNG-Format findet sich dann unter /Pictures/Screenshots
  • Es scheint so, als aktuell nur 22 verschiedene Karten angezeigt und benutzt werden können. Installiert man weitere, erscheinen diese nicht. Lösung: Nicht benutzte (z.B. Demo von Birdseye, etc.) löschen.

Mein Wunsch

Die Hardware des Monterra mit der (ausgereiften) Software des Oregon 6×0. So kann man vor allem den tollen Display nutzen. Nicht alle GPS-Nutzer benötigen die grosse Funktionalität, welche das Monterra bietet. Ev. hält so auch die Batterie/Akku deutlich länger.

Hast Du auch Erfahrungen mit dem Monterra?

Fügt Eure Erfahrungen mit dem Monterra doch hier in den Kommentaren an – ev. sind ja nicht alles Fehler sondern ich habe die Funktion (und weitere Fehler)  nicht gefunden (wie war das mit dem “…Wald vor lauter Bäumen…”?)

Andere Geocaching-Icons: auch fürs Oregon, GPSMAP und eTrex Touch

Es gab sie schon für ältere Garmin-GPS. Ich nutzte sie schon auf meinem 60csx, 66st, auf dem Oregon und auch  Montana: Eigene Geocaching-Icons, die meiner Meinung nach besser erkennbar sind und jenen auf Geocaching.com entsprechen. Dies besonders wegen dem weissen Hintergrund.

Die Icons funktionieren auch auf dem Oregon 6xx/7xx und dem etrex Touch

customicons2customicons1

 

customicons3Vorgehen zur Installation:

1) Untenstehende Datei “CustomGeocacheIcons.zip” herunterladen und entzippen
2) Die Dateien in den Order …/Garmin/CustomSymbols  im GPS kopieren
3) Neustart  des GPS – fertig!

Wieder Entfernen?
1) Dateien aus dem Order CustomSymbols löschen.

Download:

CustomGeocacheIcons.zip

 

 

(Danke an dfx, dass ich die Icons hier zum Download anbieten kann)

 

 

Mit der Säge ans Oregon 600/650: erste mechanische Anpassung

carabinerclip-jpg

Der originale Karabiner-Clip

Beim neuen Orgeon 600/650 ist es sehr praktisch, dass man die Akkus direkt im Gerät laden kann. Somit gibt es nur noch wenig Gründe, den Batteriefachdeckel abzunehmen. Das einzige was man regelmässig tun muss, ist das USB-Kabel einzustecken: Für den Datentransfer (z.B. Caches zu speichern) oder eben die Akkus zu laden.

Doch hier kommt nun etwas in die Quere: Der Karabiner-Clip.

Dieser ist so lange, dass er verhindert, den USB-Stecker ins Gerät einzustecken. Und jedes mal den Clip zu entfernen möchte ich nicht. Also habe ich den Clip mit der Säge gekürzt und mit der Feile wieder schön gerundet. (Dank Zugang zu unserer Firmenwerkstatt mit Bandsäge und Schleifband ging das bei mir in weniger als 5 Minuten).

Den Schnitt durchgeführt habe ich ca. 2 mm unterhalb der Nocken, der den Clip einrastet. Somit sitzt der Clip gleich fest wie vorher. Entfernen kann kann ich ihn einfach durch Anheben am Ende mit Daumen uns Zeigefinger.

karabinerclipv2-jpg

Oregon 6×0 mit gekürztem Karabiner-Clip

 

GizzmoVest für Oregon 600/650 – das Heavy-Duty Case

Auch dieses Zubehör für das Oregon 600/650 ist jetzt erhältlich. Die GizzmoVest-Hülle.

Die eindrücklichen Videos von Garmin was die Robustheit angeht, sind zwar eindrücklich. Aber sicher ist sicher. Der schockabsorbierende Schaumstoff verkraftet gröbere Stösse, macht das Gerät noch griffiger und der Rand um das Display schützt alleine durch die Höhe von ca. 8 mm.

Öffnungen auf der Rückseite ermöglichen den Anschluss des USB-Kabels beim 650 den Gebrauch der Kamera und Taschenlampe/Blitz. Der  Gürtelclip bietet zusätzlich Befestigungsmöglichkeit. Mitgeliefert wird auch eine Hand-Schlaufe, ca. 50 cm lang, mit Kunststoffkarabiner.

Erhältlich in den Farben schwarz und braun/”Coffee”

 

Genauigkeitsmessung Oregon 650 mit Firmware 2.8

Nach Feierabend bei Dämmerung noch einen Wartungs-Spaziergang zu einem meiner Caches gemacht. Dabei wollte ich auch mein Oregon 650 mal auf Genauigkeit und die angeblich “Verzögerung” bei der Anzeige hin untersuchen.

Ausgangslage:

  • Oregon 650 mit Firmware-Version 2.8.
  • Gerät war vor der Messung ca. 30 Min. draussen in Betrieb.
  • Nur GPS aktiviert, kein GLOSNAS, kein EGNOS
  • klarer Abendhimmel mit guter Rundumsicht

Vorgehen:

  • Zuhause im FPDF-Datenviewer  einen Vermessungspunkt auf der Strecke gesucht, der auf cm genau vermessen ist und als Ziel (Wegpunkt) im Gerät definiert.
  • Wir liefen dann im Wandertempo ca. 30 Minuten zum Vermessungspunkt, dabei das GPS mehrheitlich in der Hand gehalten.
  • 10 m vor dem Cache meldete das Gerät “Ankunft am Ziel” (das ist normal und ok, da das GPS ja kurz vor erreichen des Zieles schon informieren will).
  • Als ich auf dem klar ersichtlichen Vermessungspunkt stand (siehe auch Foto), sofort die “Distanz zum Ziel” abgelesen und Screenshot gemacht (siehe Foto).
  • Dann weiter zum Cache und nach 20 min auf dem Rückweg nochmals von der anderen Seite her zum Vermessungspunkt gelaufen. Nochmals sofort als ich auf dem Punkt stand die angezeigte “Distanz zum Ziel” abgelesen und Screenshot gemacht.

Resultat:

Bei Ankunft am als Ziel definierten Vermessungspunkt zeigte das Oregon 650 noch 1-2 m an, bei einer GPS-Genauigkeit von 4-5 m

Das Ganze müsste man nun mit einem Vermessungspunkt an heiklerer Lage (Schlucht, dichter Wald machen), aber für die erste Messung bin ich zufrieden.

Trennbares Umhängeband für Oregon 600/650 und Montana

Beim Garmin Montana hat mich keine der fertigen Umhängeband-Lösungen zufrieden gestellt.

Darum habe ich, resp. meine Ehefrau, ein eigenes Umhängeband realisiert. Dazu hat sie ein bestehendes “Lanyard” umgenäht. Mein Wunsch: Das Umhängeband soll trennbar sein. Einerseits wenn man das GPS ohne Band nutzen möchte, zum anderen weil ich das Umhängeband auch hin und wieder in die Waschmaschine werfen möchte (wie man auf dem Foto sieht, ist dies wieder einmal notwendig).

Das Ergebnis war (und ist immer noch) folgende:

Meine Frau – hatte damals noch folgende Idee: Auf dem am Gerät befestigten Band-Teil hat sie ein Reflexband aufgenäht. Dies erhöht meine Sicherheit. Ich leuchte nun im Dunkel so, dass man mich mit einem Nachtcache-Reflektor verwechseln kann. Andererseits meinte sie, dass ich ein verlorenes Gerät so auch besser wiederfinden würde, besonders in der Nacht (Bereits einmal hat mir ein Gebüschzweig unbemerkt im Dunkel das GPS am Band aus der Jackentasche gezogen und ich suchte dann doch einige Zeit.)

Für das neue Oregon 600/650 hat mein Freund “Zweirad” nun die Idee adaptiert – selbst ist der Mann!

Hier sein Werk:

Lasst Euch inspirieren. Und wenn Ihr Euch nicht an die Nähmaschine wagt, kennt ihr sicher jemanden der das für Euch übernehmen kann.

Die Trackable Geocaching Card (TGC)

Eine ganz spezielle Art eines “Trackable Tags”:
Die Trackable Geocaching Card (TGC)

Hat wie ein Travelbug oder Geocoin einen Tracking-Code und damit eine eigene “Webseite” bei Geocaching.com. Kann also von Cache zu Cache wandern und “getrackt” werden.

Die Karte besteht aus hochwertigem, beständig bedrucktem Kunststoff im “Kreditkarten-Format”(85.6 x 54 mm).
Der Tracking-Code ist eingeprägt und ein QR-Code auf der Rückseite führt direkt auf die Track-Seite dieser TGC. Der QR-Code ist also pro  Karte individuell.

Die TGC kann direkt auf die Reise von Cache zu Cache geschickt werden.
Ideal ist die TGC, wenn man Gegenstände auf die Reise senden möchte: Beim Gestalten haben wir darauf geachtet, dass man auf der rechten Seite z.B. mit einer Lochzange oder einem normalen Büro-Locher ein Loch stanzen und dort seinen Gegenstand befestigen kann.

Die zweisprachige Beschriftung (deutsch/englisch) motiviert auch, die TGC zu transportieren und zu loggen.

Der Aktivierungscode kann online abgerufen werden:
http://www.geocaching.com/track/ActivationCodeRetrieve.aspx

Und noch etwas: Die TGC kann auch einfach ins Portemonaie gesteckt werden. So hat man diese immer dabei, um sie in einen Cache zu legen.