Tag Archives: Event

#98 Die TB-Reha-Klinik und die Überprüfung der GPS-Genauigkeit

Logo_Geocaching_Brown Geocaching-Informationen aus und für die Schweiz. Natürlich in “schwizerdütsch”.

Podcast hoeren:  

>> Podcast downloaden

 

 

#73 Wenn ein „Found!“ Leben retten und ein „DNF“ tödlich sein kann

Logo_Geocaching_BrownGeocaching-Informationen aus und für die Schweiz. Natürlich in “schwizerdütsch”.

Podcast hoeren:  

>> Podcast downloaden

Inhalt:

Infos zum Podcast:

3000_Found

Paravans 3000. Geocache: erstes Reha-Ziel erreicht.

Für alle die es noch interessiert: Das Schweizer Fernsehen hat 2012 von einer solchen OP (Lebend-Leberspende) berichtet, wenn auch dort die Krankheitsursache eine ganz andere war als bei mir:

Die Warteliste

Die Warteliste

 

Entwicklung der Warteliste

Entwicklung der Warteliste

 

In vielem ist die Schweiz top - hier sind uns andere Länder voraus.

In vielem ist die Schweiz top – hier sind uns andere Länder voraus.

 

Meeting Friends 2017:

 

Musik: www.bensound.com

 

 

#61 Steine, Kartoffeln und Dudelsack – mit dem GPS in den Ferien

Logo_Geocaching_BrownGeocaching-Informationen aus und für die Schweiz. Natürlich in “schwizerdütsch”.

Podcast hoeren:  

>> Podcast downloaden

Inhalt:

Die erwähnten Musiker / Alben:

  

Bilder Irland:

Bild Island:

Hundradmetrarhellir Iceland

Weitere Fotos im Logeintrag der kollyfamily

Geocachen mit einer Event-Agentur – naja….

Zwei Tage Firmenanlass im Schwarzwald. Ein Arbeitstreffen bis in die Nacht war angesagt. Aber wie meist bei solchen Anlässen, wurde auch ein „Social Event“ geplant, wo wir mal an die frische Luft kommen.
Zu meiner Überraschung lass ich im Programm, dass dieses Jahr „Geocaching“ als Social Event geplant war – meine Neugier war geweckt.
Um das Hotel herum, wo wir untergebracht waren, lagen einige wenn auch unspektakuläre Caches. Ich befürchtete schon, die beauftrage Event-Firma,  würde diese Caches für den Event nutzen – aber es kam schlimmer.

Ich nahm mein Oregon 650 mit, auf das ich sicherheitshalber die Caches der Umgebung geladen hatten. Und weil „Geocaching“ das Stichwort war, gehörte meine Outdoor-Hose, festere Schuhe, Notizheft und ein Log-Stift automatisch dazu – man weiss ja nie.

Der Anlass begann und eine Mitarbeiterin der Event-Firma begrüsste uns. Vor ihr lagen einige gelbe Gamrin etrex 10 (d.h GPS mit schwarz/weiss-Display und keine Karten darauf). Dazu einige Smartphones, die nur fürs Fotografieren gedacht waren wie sich herausstellte. Abgegeben wurde auch ein Dossier mit einer Google-Map (Satellitenbild), wo die verschiedenen Caches als grosse Smilies eingezeichnet waren. Auf der „Karte“ sah man keine Wege im Waldgebiet, allenfalls die grössere Waldstrassen.

Einführung ins Geocaching um 16 Uhr durch die Event-Agentur, von mir hier wiedergegeben in Kurzform (Kursiv was mir beim Zuhören durch den Kopf ging):

  • „Aufgabe: Finden der Geocaches mit dem GPS, Folgen Sie dem Pfeil“ – Ok, so habe ich vor über 10 Jahren auch begonnen, aber es geht.
  • „Wenn Sie ca. 10 m in der Nähe sind, beginnen Sie zu suchen“ – Gut, das bin ich mich ja gewohnt
  • “ Jeder Cache gibt eine gewisse Anzahl Punkte“ – Wie bitte?
  • „Unterwege machen Sie noch irgendwo originelle Bilder ihre Gruppe. Die Aufgabenstellungen/Motive finden sie im Dossier, jedes Foto bringt Zusatzpunkte“ – Habe ich eine Neuerung in den Geocaching-Guidelines verpasst?
  • „Finden Sie die Geocaches und lösen Sie die entsprechende Aufgabe“ – Aha, das kenne ich: Suchen, Rätseln und … warum erwähnt sie das Loggen und Tauschen nicht?
  • „Sie haben Zeit bis um 18:15 Uhr. Für jede Minute die das Team später kommt, gibt es Punkteabzug“ – Geocaching: ein Rennen auf Zeit?

Teams wurden gebildet, kurze Einführung wie man die als Wegpunkte gespeicherten Geocaches anwählen kann und los gings. Der Kollege und ich (beide mit Oregons ausgerüstet), gaben die Koordinaten kurz auf unseren Geräten mit Topo-Karte ein und wir legten eine Strategie fest, denn in dieser Zeit würden wir nicht alle Caches anlaufen können. Gemäss Karte hat es doch einiges an Höhenunterschied auf dem Weg, die man auf der Google-Karte des Veranstalters nicht erkennen konnte.

Dann aber schon am ersten „Cache“ die Enttäuschung: Ein „Cache“ bestand aus einem laminierten Platt Papier, entweder mit einem Stein beschwert am Wegrand, angepinnt (!) an einen Baum oder gar nicht: An gewissen Koordinaten mussten einfach nur Infos von Wegweisern oder Strassenschildern abgelesen werden – „virtuelle“ Caches.

Nichts  Suchen, kein Loggen, keine Einführung ins Tauschen – dafür einige dutzend Leute, die jetzt das Gefühl haben zu wissen, was Geocaching ist. Leider konnte ich dies bei Gesprächen während dem Abendessen nur bei wenigen korrigieren.

Meine Erfahrung mit diesem Event-Agentur-Geocaching: Ein Foto-Orientierungslauf ähnlich wie damals in der Schule, einfach mit einem GPS in der Hand weil es „in“ ist (die „Geocaches“ hätte man alleine mir einer normalen Karte ausgestattet auch so gefunden).

Dass ich unterwegs kurz einen echten T4.5 -Cache (Micro) auf einem Baum suchen und loggen konnte, war ein schwacher Trost.

Ja es stimmt: Geocaching ist kein reservierter Name und ich könnte den Begriff auch für irgendwas brauchen. Somit kann man der Event-Agentur auch nichts vorwerfen. Wer aber mal selber so eine Event-Dienstleistung plant, soll den Anbieter sorgfältig prüfen – oder besser: Selber machen.