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Facebook übernimmt Groundspeak Inc. („Geocaching“)

Facebook Inc. mit Sitz in Menlo Park, Kalifornien übernimmt die in Seattle ansässige Groundspeak Inc., Betreiberin unter anderem von www.geocaching.com

„Groundspeak wird uns mit Geocaching.com dabei helfen, unsere Mission zu erfüllen, die ganze Welt zu vernetzen“, sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei der Bekanntgabe des überraschenden Geschäfts. „Wir haben erkannt, dass diese Vernetzung sich aber nicht auf rein virtuelle Kommunikation beschränken kann. Groundspeak, resp. das Angebot geocaching.com, verknüpft die Möglichkeiten des Internets mit der realen Welt in idealer Weise.“

Viele Geocaching-Benutzer sind bereits Mitglied bei Facebook und Whats App (auch eine Firma von Facebook). Groundspeak wird bis auf weiteres unverändert weitergeführt, Facebook wird jedoch die Möglichkeit nutzen, ab dem 2. Halbjahr an sogenannten Geocaching-Events teilzunehmen und den Kontakt mit den neuen Facebook-Nutzern zu suchen – persönlich wie es Facebook mit der Übernahme beabsichtig.

„Für uns bei Groundspeak ist das ein grosser Schritt, um unser Angebot weiter zu verbreiten“, so Jeremy Irish von Groundspeak.Inc. „Gerade im Bereich des Community-Angebotes (Foren, etc.) haben wir schon lange nach neuen Möglichkeiten gesucht. Facebook bringt auch in diesem Bereich eine grossartige Lösung“

Die Wettbewerbsbehörden haben der Übernahme zugestimmt, da mit OpenCaching und anderen Plattformen der Wettbewerb weiterhin gegeben ist und den Benutzern weiterhin alternative Wahlmöglichkeiten offen stehen.

Offizielle Pressemitteilung zur Übernahme

 

 

LED-Taschenlampe UC17 mit dem gewissen Etwas

Wer eine LED-Taschenlampe zum Geocachen sucht, findet im bestehenden Angebot eigentlich alles was: von billig bis edel, stromsparend bis ultrahell, etc.

Bisher war mir persönlich wichtig, dass ich für meine Ausrüstung (GPS, Kamera, Taschenlampe,…) möglichst wenig verschiedene Akku-Ladegeräte mittragen muss.

Die neue UC7 vom Hersteller „tank007“ hat mich nun bewogen, nach langer Zeit wieder eine neue LED-Lampe zum Geocachen zum benutzen:

Die UC17 bieten zu einen guten Preis-Leistungsverhältnis mit folgenden Eigenschaften:

  • 800 lumen Licht (Ist schwer zum selber nachprüfen, stimmt aber im Vergleich mit anderen Lampen mit der ähnlichen/gleichen Angabe). Ist also sehr hell. Reichweite soll 300 m betragen.
  • Durch kurzes Drücken auf die Ein-Taste kann die Helligkeit eingestellt werden. In Klammern die entsprechende Akku-Brenndauer:
    • High light (1.5 h)
    • Middle light (4 H)
    • Low light (30 h)
      Weiteres Drücken wechselt zu:
    • Strobe (rasches Blinken)
    • SOS
  • Kompakt liegt sehr gut in der Hand (13.1 cm lang, Durchmesser am LED-Kopf 2.9 cm), Gewicht 110 g (ohne Akku)
  • Akku-Typ: 18650 (Lithium Ionen). Die benötigen üblicherweise ein spezieller Ladegerät. Nun kommt das Spezielle an der UC17:
    Der Akku lässt sich über USB in der Lampe laden (Standard Micro-USP-Anschluss)! Man kann also das Ladegerät seines Smartphones auch nutzen, um den Lampen-Akku wieder zu laden. Eine Status-LED zeigt mit „rot“ den Ladevorgangang an, „grün“, wenn der Akku geladen ist – praktisch.
    Natürlich kann man den Akku auch wie gewohnt entnehmen.
  • „Kindersicherung“: Die Ein-Taste muss 2 Sekunden gedrückt werden, um diese Ein- oder Auszuschalten
  • Die Lampe ist sehr robust und wasserfest (aber keine Tauchlampe). Gemäss Hersteller soll die UC17 einen Stutz aus 1.5 m aushalten.
  • Die Lampe sich nicht zoomen, hat jedoch einen beschichteten Reflektor und ein Deckglas von optischer Qualität. Dies zeigt sich in einer guten, homogenen Ausleuchtung und

Für technisch Interessierte:

  • Hochwertig LED: USA CREE XM-l2 T6
  • Wasserdichtheit entspricht IPX6
  • Elektronische Stromregelung für eine konstante Helligkeit auch bei sinkender Akku-Ladung

Geliefert wird die Lampe in einer schönen Verpackung inkl. USB-Kabel, Akku, Handschlaufe  und Ersatzdichtungen.

Die UC17 hat den gleichen USB-Ladeanschluss wie meine Stirnlampe Petzl Tikka RXP , was mir nun sehr entgegen kommt.

Die UC 17 gibts im Paravan-Shop, aktuell zu einem attraktiven Einführungspreis.

PET-Rohlinge selber machen

PET-Rohlinge kann man aus PET-Flaschen selber machen! Gewusst wie.

Die Theorie

Man muss wissen, dass die Wände von PET-Flaschen aus verschiedenen Folien-Schichten bestehen. Aus gesetzlichen Vorschriften müssen die äusseren Schichten aus reinem PET bestehen. Für die innere Lage wird heute oft wiederverwertetes PET benutzt.

Zum Herstellen der PET-Flaschen werden die Rohlinge stark erwärmt, dann aufgeblasen und abgekühlt.

Hier setzt nun der Trick an: Die äusseren PET-Schichten  werden durch das aufblasen gedehnt und in die Form der PET-Flasche gebracht. Die innere Lage ist jedoch thermisch etwas isoliert und wird – bildlich gesprochen – wie eine Feder in die Länge gezogen und nach dem Abkühlen durch die äusseren Folienschichten in der neuen gestreckten Form gehalten. Der „Federeffekt“ bleibt jedoch und die innere Folienschicht „erinnert“ sich somit nach wie vor an die ursprünglichen Form als PET-Rohling. Im Folgenden wir erklärt, wie man diese „Federn“ wieder löst und in die ursprüngliche Form als PET-Rohling zurückkehren kann.

WICHTIG

Die  im folgenden genannte Temperatur darf nicht überschritten werden! (resp. max. 75°)

Für die Herstellung brauchst Du

  • Eine Saugpumpe, möglichst manuell betrieben. Gewisse Fahrradpumpen lassen sich dazu nutzen, wenn der Schlauch an der Einsaugstelle angebracht wird. Den Schlauch montierst Du dicht am Deckel einer PET-Flasche.
  • Eine 1.5 l PET-Flasche. Muss von Hand einfach verformbar sein
  • Ein einen Holzstab der in die Flaschenöffnung passt und in etwa die Länge des Pet-Rohlings hat (Erfahrungswert ca. 12 cm)
  • Backofen mit genauer Temperaturanzeige oder dann Back-Thermometer das laufend überwacht wird.

Vorgehen

  1. Schiebe das Holzstück in die leere PET-Flasche. Es dient dazu, den enstehenden, schrumpfenden Rohling in Form zu halten, resp. ein Verkleben zu verhindern, wenn es doch etwas zu warm wird.
  2. Montiere den Deckel mit dem Saugschlauch auf die PET-Flasche
  3. Heize den Backofen auf eine Temperatur von idealerweise 68 °C ein (mein Backofen kann ich nur auf 5° genau einstellen, darum wähle ich 65 oder 70 °C). Dazu empfohlen: Umluft
  4. Ist die Temperatur erreicht, lege die vorbereitetet PET-Flasche in den Ofen. Warte ca. 1-2 Min bis das PET die Backofen-Temperatur erreicht hat
  5. Sauge nun die Luft mit der Pumpe aus der Flasche ab (die Flasche bleibt im Ofen)
  6. Durch den Unterdruck in der Flasche hilfst du den „Federmolekülen“ in die Ursprungsform zurück zu kehren.
  7. Ist die Form des PET-Rohlings in etwa erreicht, versuche den Unterdruck zu erhalten und stell den Ofen aus.
  8. Lass den selber gemachten PET-Rohling abkühlen, entferne den Holzstab, neuer Deckel drauf  und fertig!

Bilder

Meist hat der selber gemachte PET-Rohling nicht die perfekt gleiche Form wie ein neuer PET-Rohling.

Mit etwas Übung kann man die Form optimieren und sogar eigene Formen erreichen.

Link: Weitere Infos, wie man das ganze noch professionalisieren kann

Viel Spass!

——–

UPDATE:
Das Ganze funktioniert natürlich nur am 1. April….

 

Favoritenpunkte und die Demokratie

FavoritenpunkteAuf einer meiner letzten Cache-Touren sah ich – nur wenige Minuten und Meter voneinander entfernt – wiedereinmal wie gross der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Cache sein kann.

Was ein guter und schlechter Cache ist, ist für jeden etwas anderes – darum soll es hier auch nicht gehen. Aber: Alle Geocacher und GeocacherInnen mit denen ich spreche, sind sich einig, dass es Caches gibt, die es nicht wert sind, sie anzugehen. Nur weiss man das nicht immer im Voraus, das Listing lässt es höchstens erahnen.

Zudem höre ich immer mal wieder, das so ein Cache eine spezielle Location blockiert und damit eine vielleicht spannendere Cache-Idee blockiert.

Wenn wir uns nicht einig sind (und auch nicht sein müssen), was ein guter oder eben schlechter Cache ist – warum nutzen wir nicht die „Schwarm-Intelligenz“ dazu? Das Hilfsmittel ist schon da: Die Favoritenpunkte. 

Bis jetzt werden Favoritenpunkte von vielen von uns schon zur Auswahl von guten Caches genutzt. Man kann sich oft drauf verlassen, denn für 10 gefundene Caches erhalten Premium Mitglieder einen Favoritenpunkt zum Vergeben. Und pro Cache kann man keinen oder nur einen Favoritenpunkt vergeben.

Für einen mehrfach gefundenen Cache ohne Favoritenpunkt heisst das, dass er trotz verschiedenster Auffassung was ein guter Cache ist, niemanden bisher angesprochen hat. Warum solche Caches dann nicht ausser Verkehr nehmen und Platz machen für einen besseren?

Mögliche Idee – nur mal zum Nachdenken:

  • Ein Cache, der mindestens 10 mal (oder 50 oder 100) gefunden wurde, aber keinen Favoritenpunkt erhalten hat genügt der Geocaching-Community nicht. Er wir geschlossen und der Owner aufgefordert, den Cache zu entfernen.

Und wer meint, dass die Owner nicht motiviert sind, die geschlossenen Caches nicht zu entfernen, mag recht haben. Bereits heute gibt es aber Caches, die noch aktiv sind oder geschlossen werden und die Owner kümmern sich nicht darum.

Mit einem automatischen Aufräumen könnte eine gewisse Qualität gesichert werden – auch wenn es hier genügend Möglichkeiten geben wird zu betrügen. Aber auch dass kennen wir heute schon, z.B. bei der Eingabe von Caches, etc. Und wer an seinem Cache festhalten will, kann diesen ja auch auf einer alternativen Caching-Plattform listen lassen.

Warum soll die Idee nicht funktionieren? Wir sind stolz auf unsere Demokratie und sind uns gewohnt abzustimmen – bei uns im Dorf übrigens auch öffentlich an der Gemeindeversammlung. Was sind Favoritenpunkte anders als Stimmzettel?

Erste Erfahrungen mit dem Garmin eTrex Touch

Paravan hat einige der ersten Garmin eTrex Touch erhalten, die von Garmin Schweiz ausgeliefert wurden. Hier ein erster Erfahrungsbericht mit diesem neuen Gerät, dass die bestehenden eTrex ablöst.

Ich bin seit sehr langem mit dem Garmin Oregon unterwegs, das weiterhin aktuell zu den weitverbreitesten unter Geocachen gehört und nach wie vor erhältlich ist. Das eTrext Touch ist als „kleiner Bruder“ des Oregon anzusehenn.

Das Äussere

Beim Auspacken hat man schon mal Freude: Eine Fahrradhalterung für das GPS liegt, neben USB-Kabel und Kurz-Anleitung, der Verpackung bei und das beim 25 und 35er-Modell.

Ganz klar: Das eTrex Touch ist kleiner und damit handlicher als viele andere Geräte. Es sieht aus wie ein kleines Oregon ist aber gleich dick. Auf den Fotos sieht man den Vergleich der Modelle Montana, Oregon und dem eTrex Touch. Mit 2 NiMH-Akkus habe ich beim eTrexTouch 173 g gewogen, beim Oregon 213 g

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Liegt kompakt in der Hand

Optional erhältlich sind jedoch verschiedenfarbige Silikonhüllen für das Gerät. Diese sollten das Gerät zusätzlich schützen und ermöglichen es auch, das Gerät farblich aufzupeppen. Zudem ist der Display dadurch bei einem Aufprall mit einigen Zusatz -Millimetern Rand geschützt. Einfach zum montieren und durchdacht, damit man trotzdem noch ans Batteriefach und den USB-Anschluss kommt. Und mit einer bunten Silikonhülle sieht und findet man das schwarz-dunkle Gerät sicher besser. Praktisch, aber nicht zwingend notwendig.

In diesem Gerät lassen sich nicht direkt Akkus laden, diese müssen dazu entnommen werden.

Der Batteriefach-Deckel ist aus meiner Sicht etwas paraktischer konstruiert als jener vom Oregon, das Schliessen ist etwas einfacher. Eine Seite des Deckels muss bei beiden Geräten beim Schliessen eingerastet werden, das geht beim eTrex Touch etwas leicht von Hand. Auch die Silikon-Abdeckung der USB-Buchse ist beim eTrext Touch robuster ausgeführt. Ein Lanyard kann am Gerät befestigt werden. Eine kleine Öffnung dazu findet sich unten.

Natürlich ist das Display etwas kleiner und hat etwas weniger Pixel. Das Display selber ist aber von der Qualität und damit der Lesbarkeit her vergleichbar mit jenem des Oregon.

Detaillierter Vergleich des Oregon und des eTrex Touch

Das Innere

Gut gemacht, Garmin: Sowohl beim günstigeren 25-Modell als auch im 35er ist ein magnetischer Kompass eingebaut, was ich zum Geocachen unabdingbar halte.

Die Hauptunterschiede zwischem eTrex Touch 25 und 35 sind vor allem der barometrische Höhenmesser (nur  beim 35er) und die Möglichkeiten zum drahtlosen Datenaustausch (ANT, Chirp, Smartphone), die ebenfalls nur beim 35er vorhanden sind.

Bei beiden Geräten ist die Garmin TopoActive-Karte Europa für 46 Länder vorinstalliert. Diese bietet doch schon einiges an Detaillierungsgrad und Points of Interesst bietet. Für spontanes Cachen reicht diese Karte gut. Hier Beispiele von Zürich, dem nahen Uetliberg und einem Dorf in der Region.

Natürlich kann man sowohl im internen Speicher (total 8 GB, ca. 3 GB zur freien Verfügung) weitere Karten installieren oder dann eine zusätzliche microSD-Karte ins Gerät einlegen.

Auf den Geräten sind 250’000 Caches aus der ganzen Welt vorinstalliert. Wie ich es beurteile sin es vor allem „Traditionals“ die oft gefunden wurden/wurden. Ich habe gar nicht lange überlegen müssen und diese Caches gelöscht um Platz für anderes zu schaffen. Für mich lade ich alle noch nicht gefundenen Caches in der Schweiz auf Gerät, was ca. 28’000 sind. Das Gerät hatte beim Neustart etwas Zeit (ca. < 1.5 Min), dass wars dann aber schon – funktioniert!

Tipp: Wenn ich jeweils ein neues GPS erhalten, kopiere ich mir den kompletten Inhalt auf den PC. Erst dann beginne ich Anpassungen vorzunehmen und zu Löschen.

Die Bedienung

Liebe Garmin, tut mir leid das sagen zu müssen: Eure Bedienungsanleitungen, sowohl jene die dem Gerät beiliegt, also auch die Ausführlichere auf der Webseite, finde ich nicht gut. Warum arbeitet Ihr nicht mehr mit Bildern und richtigen Screenshots?

Also habe ich mich auch bei eTrex Touch wie schon bei den vorangehenden GPS mich „learning by doing“ mit dem Gerät vertraut gemacht. Dies ist wieder relativ leicht möglich. Viele Menus und Einstellungen kenne ich ja vom Oregon her.

Das eTrex Touch hat auf der obersten Einstiegs-Ebene eine etwas andere Bedienung, diese ist nur auf den ersten Blick verwirrend. Und bevor ich auf die neue Bedienung angehe eine gute Nachricht: in den Einstellungen kann man unter System den „Classic mode“ aktivieren und dann siehts aus wie beim Oregon und man kann die verschiedensten Einstellungen unter „Profilen“ speichern und abrufen. Für mich auf allen GPS die ich nutze sehr hilfreich.

Schaltet man den Classic Mode aus (was standardmässig der Fall ist), spricht man bei der Bedienung von Trainingsseiten. Auch hier kann man verschiedene Einstellungen unter Profilen speichern. Es sind die  gleichen wie auch oben beschrieben.

Auf der obersten Bedienebene hat man dann für jedes Profil ein Erscheinungsbild, die sogenannte Trainingsseiten. Auf der obersten Ebene kann man dann mit „Wischen“ oder den Pfeilen zwischen den verschiedenen Seiten resp. Profilen wechseln.

Das „Hamburger“-Icon (die drei Striche= unten links führt direkt zu den Einstellungen, die Lupe unten rechts lässt einem das Ziel zur Navigation wählen. Ein Klick auf den Kreis im Zentrum wählt die Trainingsseite aus.

Das Aussehen besteht aus einem Hintergrundbild als auch einem Icon. Beiden kann man in den Einstellungen unter Profile anpassen.

Wähl man eine Trainingsseite (tippen aufs Kreis-Icon). Gelangt man auf die Karte (sofern man dies nicht ändert) und kann dann mit seitlichem „Wischen“ zwischen verschiedenen Funktionen/Seiten wechseln, so z.B. Karte, Reisecomputer, Kompass, etc. Welche Seiten vorhanden sein sollten kann man in den Einstellungen unter  Trainingsseiten definieren, aber in der aktuellen Firmware-Version leider nicht das Geocaching-Menu.

Wie viele Seiten vorhanden sind, sieht man jeweils ganz unten unter dem Halbkreis. Dort sieht man pro Seite einen Punkt. Ein Tippen auf Halbkreis fährt eine kleine Schublade aus, welche die wichtigsten Infos anzeigt wie GPS-Empfang, Batterie-Ladeanzeige, Home-Button, das Start/Stopp der Tracking-aufzeichnung und die seitenspezifischen Einstellungen.

Was mir gefällt ist eine neue Karten-Funktion: Beim Oregon verschiebt sich die Karte, wenn man irgendwo klickt. Beim eTrex Touch ist das so verbessert, dass es ein „Cursor“-Icon oben links hat. Nur wenn man dieses anwählt, kann die Karte verschoben werden. Zoomen funktioniert aber immer.

Das GPS hat nur eine Taste, die an der Seite angebracht ist. Neben dem Ein- und Ausschalten dient diese  auch zum Anzeigen der Statusseite. Hier kann unter anderem auch die Hintergrundbeleuchtung stufenlos eingestellt werden. Ein Klick auf die Lampe lässt wie bei anderen Garmin-GPS zwischen ganz aus, volle Beleuchtung und benutzerspezifischer Einstellung umschalten.

Auch zum Loggen eines Caches etc. muss über die Status-Seite das Geocaching-Menu geöffnet werden. Filterfunktionen, etc. stehen gleich wie beim Oregon zur Verfügung. Zum Loggen gibt es neu einen „Haken“ ganz unten, der dazu gewählt werden muss. Wie bei anderen Menus auch eine Folge der reduzierten Display-Grösse.

Erfahrungen

Ich konnte mit wenig Einarbeitungszeit das neue eTrex Touch in der Praxis einsetzen und Caches damit finden. Bezüglich GPS-Empfang ist mir nichts aufgefallen. Die Satelliten wurden kurz nach dem Einschalten erfasst und die Genauigkeit wie ich beurteilen kann gut.

Bei bewölktem, regnerischen Wetter bin ich, wie mit jedem neuen GPS das ich teste, Vermessungspunkte  mit bekannten, sehr genauen Koordinaten in meiner Wohngegend angelaufen: Bei allen zeigte das eTrex Touch unmittelbar bei der Ankunft 0-2 m (im Durchschnitt 1 m) „Distanz zum Ziel“, bei einer angezeigten GPS-Genauigkeit von 3-4 m. Ein Einschwingen oder eine verzögerte Anzeige konnte ich bei diesen Stichproben nicht feststellen.

Positiv aufgefallen ist mir die rasche Reaktion beim Aufbau / Zoomen der Karten. wie bei einem Smartphone kann man hier mit zwei Fingern die Karte vergrössern/verkleinern.

Was ich noch nicht getestet habe ist die Kopplung mit dem Smartphone über BLE (Bluetooth Low Energy). Dadurch können SMS, Anrufe, Emails auf dem GPS angezeigt werden. Das Smartphone kann darum geschützt im Rucksack bleiben.

Negativ aufgefallen, neben den erwähnten eher kosmetischen Punkten oben in den Menus, sind:

  • Nach dem Loggen auf dem Gerät stand das Gerät einmal bei der Anwahl von „Fertig“. Ich konnte manuell zurück und der Log-Eintrag im Gerät war erfasst. Trotzdem sollte nach „Fertig“ das Gerät selber zurück.
  • Leider konnte ich das nicht reproduzieren, aber zweimal wurde das Gerät extrem träge und reagierte nicht mehr. Einmal half ein Druck auf die Taste, beim anderen Mal musste ich die Batterien im Gerät entfernen und wieder einsetzen.
  • Einmal als ich in der Kartendarstellung war, erschien die „Schublade“ mit dem Halbkreis mehrmals selbstständig hinter einander, obwohl ich diese immer wieder verschwinden liess. Und das, ohne dass ich den Bildschirm berührte.

Tipps, unbeantwortete Fragen und Rätsel

Tipps:

  • Der Bildbetrachter zeigt nur Bilder an, die im Ordner Garmin/JPG abgelegt sind. Der JPG-Ordner ist standardmässig nicht vorhanden kann aber einfach angelegt werden.
  • Die optimierten Geocaching-Icons funktionieren auch auf dem eTrex Touch: https://podcast.paravan.ch/?p=1913

Unbeantwortete Frage:

  • Wo sind die Bilder und Icons für die Trainingsseiten gespeichert? Ich konnte das bisher nicht herausfinden und sehe keine Bilddateien in der Verzeichnisstruktur. Gerne möchte ich eigene Bilder für die Trainingsseiten nutzen.

Rätsel:

  • In der Datei GarminDevice.xml  findet sich ein Hinweis auf  GeocachePhotos die im (nicht vorhandenen) Garmin/GeocachePhotos abgelegt sind oder abgelegt werden sollen. Ist sich da etwas am tun, dass man auch Geocaching-Fotos leicht/direkt aufs Gerät laden kann?
    Nachtrag 23.8.15:  Danke ans Forum dass mir einen alten Garmin-Blog in Erinnerung rief, die das Rätsel löst. Opencaching.com gibts nun nicht mehr, wäre doch was, für Geocaching.com.

Fazit

Ein interessantes, sehr kompaktes Gerät zu einem fairen Preis. Trotz dem kleinen Display kann die Kartendarstellung gut zum Geocachen genutzt werden. Bereits jetzt ist die Firmware-Version gut nutzbar, wobei hier sicher noch Aktualisierungen kommen werden.

Durch die lange Batterielaufzeit (gemäss Spezifikation bis 16 h, meine Erfahrung ca. 10 h mit NiMH-Akkus) und die wetterfeste, robuste Ausführung ein sehr gutes Einsteigergerät für Leute, denen das Smartphone zuwenig, ein teureres GPS wie das Oregon aber zu viel ist.

Diskussion zum eTrex Touch 


Welches Gerät-Version wurde oben beschrieben:

  • Garmin eTrex Touch 35
  • Firmware-Version: 2.5
  • BLE/ANT-Version: 3.10
  • Anzeige-Softwareversion; 85.09

Ordnung beim Packen mit Ordnungstaschen

Ich (ver-)reise gerne. Was ich aber nicht mag, ist das Packen. Vor allem auch unterwegs, wenn man von Unterkunft zu Unterkunft reist.

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Die Ordnungstaschen von Paravan

Seit sehr vielen Jahren habe ich eine Checkliste, die mir beim Packen hilft und ich so nicht angst haben muss, etwas zu vergessen.
Von den Socken bis zum Akkulade-Gerät, von Papiernastüchern bis hin zur Apotheke: Alles ist thematisch gegliedert auf der Liste. Auch spezielle Abschnitte für spezielle Reisen (z.B. T5-Tour, etc.) sind enthalten. Die Liste passe ich immer mal wieder an.

Aber neben dem „was“ gibt es auch noch das „wohin“: Wie verpacke ich alle Gegenstände? Es gibt Leute, die werfen, resp. legen alles einfach in den Koffer oder die Tasche. Dazu bin ich aber zu ordnungsliebend. Darum hat vor vielen Jahren unsere Familie „Packs“ beschafft und intensiv im Einsatz. Verschiedene Farben ermöglichen eine einfache Zuordnung. In ein Pack (Grösse ca. 40 x 20 x 10 cm) kommt Unterwäsche, Socken, Leibchen, etc. Ein anderes nimmt grössere Kleidungstücke auf z.B. die leichten und kompakten Trecking-Hosen und meist auch noch Jeans. Für Hemden gibt es noch ein speziell flaches, grösseres Pack. In der Unterkunft genügen zwei Griffe in den Rucksack, Koffer oder Tasche und ich kann das Wichtigste in Form eines Packs in einen Schrank legen. Gewisse Packs haben zwei Fächer, eines davon mit Netzmaterial (gelüftet), so dass die schmutzige Kleidung auch bereits ihren Platz hat.

Soweit so gut – ich bin damit zufrieden. Aber was mit all den kleinen Dingen?

Die Ordnungstaschen

Ich habe noch weitere „Packs“, sogenannte Ordnungstaschen, mit einer Grösse von ca.  20 x 12 x 5 cm. Der Deckel lässt sich mit einem Reissveschluss komplett öffnen (das ist ein besonderer Vorteil) und ist transparent. So kann man schnell sehen, was im Innern ist.

In diesen Ordnungstaschen verstaue ich z.B. Ladegeräte, Kabel, Taschenmesser, etc. Gerade für das Geocaching habe ich spezifische Ordnungstaschen, die auch Zuhause griffbereit bereit sind. So beispielsweise ein „Lichtset“ mit Ersatz-Batterien (UV- und normale Taschenlampe, Stirnlampe) oder ein „Hygiene-Set“ mit Lost place-Handschuhen, Reinigungstüchern, etc. Ein weiteres Set mit den allgemein notwendigen Geocaching-Artikeln wie Magnet, Feuerzeug, Schreiber, kleine Taschenlampe, Apotheke, Spiegel, etc.  habe ich immer in der Deckeltasche meines Rucksacks. Die Ordnungstaschen nehme ich je nach Bedarf mit.

Auch mit die Ordnungstaschen helfen mit beim raschen, einfachen Packen und dem Ordnungsbedürfnisse, so dass ich unterwegs raschen Zugriff habe. Zudem sind die Gegenstände auch zusätzlich etwas geschützt. Die Ordnungstaschen aus Nylon-Material sind nicht wasserdicht, aber wasser- und schmutzabweisend und können auch mal feucht gereinigt werden.

Luxus-Verison der Ordnungtaschen

Auch meine Frau schätzt die Ordnungtasche und hat meist eine in ihrer Handtasche dabei. Sie ist noch weiter gegangen und hat sich eine individuelle Einteilung für Innen genäht, so dass nun wirklich alles seinen Platz hat und fixiert ist (siehe Foto).

Wie auch immer: Ordnungtaschen helfen Ordnung zu halten und schützen Dinge. Sehr hilfreich auch fürs Geocachen!

Und auch ein buntes, nützliches Geschenk. Wieso nicht eine originell gefüllte Ordnungstasche verschenken (Teigwaren, Pralinés, Trockenblumen, etc.)? Ein Geschenk, bei dem die Verpackung genutzt werden kann und so sicher in Erinnerung beibt.

Link zum Shop

 

 

Oregon 6×0 (WebUpdater) software version 5.01

Endlich eine neue Software-Version für das Garmin Oregon 600/650:

Die wichtigsten Änderungen von Version  4.40 zu  5.01:

  • Kein „Überschiessen“ mehr beim Annähern an den Zielpunkt (optimierte Mittlung der GPS-Position)
  • Nachträgliches Editieren / Hinzufügen von Kommentaren (Logs) zu gefundenen Geocaches
  • Behoben: Datenfelder in Kartendarstellung konnten sich trotz Sperre verändern
  • Neu: Datei „errorlog.txt“ im Verzeichnis „Garmin„. Kann bei Fehlern zur schnelleren Lokalisierung des Problems an Garmin gesandt werden.

Dann können wir über Ostern ja mal die ersten Erfahrungen damit sammeln – bin  gespannt auf Eure Erfahrungen.

Mehr Details / Download

Tipps zum Auslegen eines Nachtcaches

Nachtcaches sind ein spezielles Abenteuer. Hier einige allgemeine Tipps und Hinweise zum Auslegen eines guten Nachtcaches. Natürlich sind diese kein muss. Überlege Dir aber gut, warum Du davon abweichen möchtest.

Tipps:

  • Im Allgemeinen sollte man von einem Reflektor den nächsten entdecken können. Dies gibt Sicherheit, auf dem richtigen Weg zu sein.
  • Wenn die Cacher länger einem eindeutigen Weg ohne einen Reflektor folgen sollen, so lass diese wissen, wann sie wieder mit einem „Leuchterli“ rechnen können (z.B. „nach ca. 400…500 m“.)
  • Die Natur wächst schneller als gedacht: Platziere den Reflektor gut überlegt, damit nicht schon ein Blatt oder dünner Ast diesen verdecken kann.
  • Nimm beim Auslegen eine weitere Person mit, die den Reflektor anstrahlt, während Du diesen anbringst. Diese Person kann sich auch bewegen und sicherstellen, dass Du den richtigen Ort zum Anbringen findest,
  • Im Winter kann sich Schnee auch seitlich an einem Baumstamm, Pfahl, etc. ansetzen. Setze das entsprechende Attribut, wenn der Cache im Winter nicht machbar ist. 
  • Auch wenn heute viele GeocacherInnen starke (LED-)Lampen besitzen: Setze diese nicht zwingend voraus. Es gibt viele andere, die mit einer durchschnittlichen Lampe unterwegs sind und auch zum Erfolg kommen sollen.
  • Markiere Zwischstationen, wo man z.B. einen nächsten Hinweis findet deutlich: Dies ist möglich durch einen andersfarbigen Reflektor („…Zwischenstationen finden sich innerhalb von 3 m um einen roten Reflektor…“), eine deutlich andere Form (z.B Dreieck, grösserer Kreis) oder mehrere Reflektoren.
  • Denke daran dass ein Reflektor auch einmal verloren gehen können, lege die Spur so, dass man doch auch in diesem Fall den Weg findet.
  • Kennzeichne den Cache-Namen mit einem Hinweis, dass es ein Nachtcache ist (z.B. „Zürcher Wald [NC]“, „Nachtcache Zürcher Wald“,…) und setze das entsprechende Attribut 
  • Reflektorpunkt mit einem Durchmesser von 10 mm passen ideal au Reisnägel
  • Reinige die Fläche vor dem Anbringen eines selbstklebenden Reflektors. Nimm einen Lappen (zum Entfernen von Staub), etwas Schleifpapier (z.B. Entfernen von Rost auf Flächen) und Fleckebenzin (entfetten) mit. Gut angebracht reduziert den Wertungsaufwand
  • Bitte den Reviewer mit einer entsprechenden „Note“ beim Einreichen des Listings den Cache erst gegen Abend zu veröffentlichen. Gerade bei Nachtcaches ist es als Owner speziell, bei der Veröffentlichung vor Ort zu sein, da Du die Cacher mit den Lampen von weitem siehst.
  • Beachte gerade bei Nachtcaches den Naturschutz – gerade das Wild benötigt in der Nachtzeit die Ruhe. Im Allgemeinen (beachte allfällige Ausnahmen!) kann gesagt werden, dass wenn man sich auf den Waldwegen und -strassen bewegt, (nicht Trampelpfade durchs Unterholz)  das dies auch Nachts toleriert wird.

Ideen:

  •  Reflektoren, z.B. für Zwischenstationen, auf der Rückseite eines Baums, Pfahl, etc. anbringen so dass man auf der Suche auch immer mal wieder zurückschauen muss.
  • „Scanner“: Von einem Punkt aus müssen die CacherInnen im Kreis herum leuchten („scannen“), wo sie überall Reflektoren sehen – aber nur einer („der andersfarbige“, „der Dreickige“, etc.) führt weiter.
  • „Weiche“: Abhängig von einer Frage müssen die Cacher den roten, weissen oder gelben Reflektoren folgen. Wenn die Antwort falsch ist, führt die Reflektoren-Spur etwas weiter, wo man dann auf den falschen Weg hingewiesen wird.
  • Auf den Reflektoren könne zusätzlich mit dem UV-Stift Infos (z.B. Zahlen die man sammeln muss) angebracht werden. Dadurch erhalten die Reflektoren einen Zusatzfunktion.
  • Bei Nachtcaches lassen sich ideal auch Reaktivlichter einsetzen

Diese Ideen sind für die Wegführung eines Nachtcaches. Doch eine Leuchtspur alleine macht meist noch keinen aussergewöhnlichen Cache aus. Überlege Dir auch gut eine passende (Nacht)-Story und Stationen für den Nachtcache.

Bei Paravan gibts spezielle, für Nacht-Geocaches hergestellte Reflexfolien.

Meine neue Lebensabschnitts-Lampe: Petzl TIKKA RXP

Ich habe eine neue Lieblings-Stirnlampe für die nächste Zeit gefunden: Die Petzl TIKKA RXP

DIE richtige LED-(Stirn-)Lampen gibts nicht. Ich berichte, warum mir die Lampe gut gefällt. Details werden auch in folgendem Video erklärt.

  • Das Wichtigste: Die Lampe regelt automatisch die Helligkeit (als „Reactive Lightning“ bezeichnet). Schaut man in die Ferne des dunkeln Waldes (z.B. auf einem Nachtcache) wird die Helligkeit maximiert. Blickt man gleich darauf wieder auf das Listing in der Hand, wird die Helligkeit reduziert, so dass man nicht geblendet wird. Unterwegs auf einer beleuchteten Strasse, wird die Helligkeit ebenfalls reduziert. Und das nicht nur hell/dunkel sondern fein abgestuft. Diese Funktion macht das Licht komfortabel und spart Batterie.
  • Wie hell die Lampe leuchten soll kann in drei Stufen auf Tastendruck gewählt werden. Ebenso, ob die die Lame überhaupt im „reactive“ Modus arbeiten oder wie eine normale Lampe konstant hell leuchten soll.  Auch kann auf Rotlicht umgeschaltet werden, so dass man nicht zu stark auffällt (rotes Licht wird vom Auge weniger stark wahrgenommen als z.B. grün).
  • Mit der Boost-Funktion lässt sich die maximale Helligkeit in jeder Situation für ca. 10 Sekunden einstellen. Danach wechselt die Lampe wieder in den eingestellen Modus zurück.
  • Die TIKKA RXP hat einen Lithium-Akku (1800 mAh) und kann über USB (Micro USB-Stecker) geladen werden – es ist kein spezielles Ladegerät notwendig. Ein USB-Port am PC genügt. Es gibt aber einen Batterie-Halter für 3 AA-Batterien- oder Akkus als Zubehör.
  • Die Lampe ist – wie von Petzl gewohnt – robust gebaut, wetterfest (IP X4) und bequem zu tragen. 
  • Mit der robust ausgeführten Kippmöglichkeit lässt sich die Lampe individuell und mit einem Handgriff einstellen. Auch die beiden Bedienknöpfe sind gut angeordnet.
  • Mit einer Helligkeit von bis zu 215 Lumen (Boost-Modus) und 150 Lumen im Dauerbetrieb bietet die Lampe genügend Licht für meine (Cacher-)Bedürfnisse während 2.5 h. Wählt man 80 Lumen gibts ca. 10 h Licht. Und wenn der Akkus bald leer ist, gibts noch einen Reserve-Modus.
  • Mit einer LED wird der Ladezustand angezeigt: rot: 0..33 %, orange: 33..66%, grün: 66..100%
  • Nicht notwendig für den Betrieb,  hat aber interessante Zusatzfunktionen: Mit der kostenlos erhältlichen Software von Petzl (http://petzl.com/os) für Windows und Mac kann die Lampe konfiguriert werden: Man kann für jeden Modus die Helligkeit/Leuchtweite respektive die Batterie-Laufzeit definieren. Einstellungen können (in der Software, nicht der Lampe) als „Profile“ gespeichert werden, so dass man diese leicht ändern kann.
    Beispiel: Man kann die Helligkeit massiv reduzieren und dann auch seinen Kindern überlassen (sonst sollte man unbedingt vermeiden, in die helle Lampe zu schauen) oder man benötigt für einen speziellen Cache viel Helligkeit und konfiguriert die Lampe entsprechend.
    Zudem kann der Lampe ein Name gegeben werden (z.B. „Gehört: podcast [at] paravan [punkt] ch„).

Das alles hat seinen Preis – ist es aber für mich wert. Sicher nichts für Leute die nur selten und nur für kurze Zeit im Dunkeln sind. Wer aber öfters und länger im Dunkeln unterwegs ist (Nachtcache, Höhlen, Lost Places, etc.)  der hat mit der TIKKA RXP eine gute, zuverlässige Beleuchtung an der Stirn.

Erhältlich bei Paravan

Anleitung zur Lampe Petzl TIKKA RXP

Mysteries in iCaching – ein Mysterium wird gelöst

Bei Mystery-Gecoaches („Fragezeichen-Caches“) können die Koordinaten auf der Cache-Webseite ja direkt angepasst werden.  Dazu klickt man auf das Bleistift-Symbol neben den Koordinaten und kann die korrigierten/gelösten Koordinaten eingetragen werden:

Koordinaten anpassen

Lädt man nun den Caches direkt aufs GPS, sind die richtigen, korrigierten Koordinaten direkt auf dem GPS sichtbar.

Wer seine Caches mit  iCaching verwaltet und dazu seine Pocket Queries nutzt, um Caches zu importieren, stellt aber folgendes fest:  Die gelösten Koordinaten erscheinen nicht im entsprechenden Feld („Korrigierte Koordinaten“) und der Mystery-Cache wird auch nicht als gelöst markiert. Entsprechend kann nicht nach gelösten Mysteries gefiltert werden.

Mystery in iCaching

Warum ist das so? Wie kann das gelöst werden?

Die Ursache liegt nicht bei iCaching sondern geocaching.com. In den GPX-Dateien (z.B. Pocket Queries) die geocaching.com bereit stellt, werden die korrigierten Koordinaten wie die normalen Koordinaten ausgegeben. Jedoch fehlt der Hinweis in irgendeiner Form, dass es sich dabei um korrigierte Koordinaten handelt. Somit kann iCaching auch nicht unterscheiden, ob es sich um die originalen oder korrigierten Koordinaten handelt. Entsprechend bleiben die erwähnten Felder leer. Gleich geht es mit den Text-Notizen, die man auf der Cache-Webseite eingeben kann.

Lösung / Abhilfe:

geocachingc.om bietet für Anbieter spezieller Software (wie z.B. iCaching) eine spezielle Schnitttstelle (API genannt) um Cache-Informationen direkt abzurufen. Diese ist unabhängig vom Pocket Queries, etc. hat jedoch gewisse Einschränkungen, wie z.B. die max. Anzahl von Cache die gleichzeitig abgefragt werden können.

Hingegen werden über diese Schnittstelle (API) mehr Infos zurückgegeben, wie z.B, jene über „gelöste“ Mysteries.

Wenn Cache-Informationen also über die API-Funktion abfragt werden, kann iCaching die entsprechenden Informationen erkennen und die entsprechenden Felder werden dann entsprechend gefüllt.

Die APS-Funktion kann direkt gewählt werden oder durch Wahl der API-Option im Pocket Query-Fenster.

Variante A) Benutzung der API direkt:

iCaching API

Variante b) Wählen der Option „Herunterladen über API“ im Pocketqueries-Fenster:

iCaching_PQ_API

Stand: iCaching Version 4.95